Kopernikusschule bei Erasmus-Projekt in Österreich

Freigericht
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Schülerinnen und Schüler aus Bordeaux, Freigericht, Gulpen und Stockholm mitsamt den begleitenden Lehrkräften – von der Kopernikusschule Freigericht Daniela Malheiros und Sebastian Ullrich - trafen sich im österreichischen Feldkirch (Vorarlberg) zur Fortsetzung des Projekts „Water and sustainability“.

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Am Gymnasium Schillerstraße in Feldkirch führte Dr. Winfried Brüser in die Thematik des Projekts ein und erläuterte die Bedeutung des Themas im Zusammenhang mit den UN-Milleniumszielen. Die Schülerinnen und Schüler begannen dann mit der Entwicklung von Fragestellungen und Untersuchungsgegen-ständen: „Hydropower“, „Usage of water in Vorarlberg“, „Clean Water“, „Drinking-water in Feldkirch“, „Glaciers“ und „Ways of generating Energy in our different countries“ sollten nach dem Willen der Jugendlichen die zentralen Themen werden.

Neben der Besichtigung des Pumpspeicherkraftwerks Kopswerk II der Vorarlberger Illwerke AG im Montafon machte sich die Gruppe auch auf den Weg zur Illschlucht, um dort mehr über die Wasserversorgung der Stadt Feldkirch und nachhaltige Energieerzeugung durch Wasserkraft zu erfahren. Ein leitender Mitarbeiter der Stadtwerke erläuterte der Gruppe am Wasserkraftwerk Hochwuhr Grundlegendes zur Wasserversorgung für die ca. 30.000 Einwohner Feldkirchs. Die Stadt bezieht etwa ihr gesamtes Wasser aus eigenen Quellen und Brunnen, die in den Bergen außerhalb des Zentrums liegen. Anschließend bekamen die Schülerinnen und Schüler einen eindrucksvollen Einblick in die Unterwelt Feldkirchs. Nach der Unterquerung der Ill in einem Tunnel ging es durch ein verzweigtes System von Gängen und Tunneln zum größten Wasserreservoir der Stadtwerke im Feldkircher Stadtschrofen. Das Wasser wird über ein Röhrensystem herangeführt und in einem 4000 Kubikmeter großen Reservoir gespeichert. Von dort erfolgt eine Verteilung in verschiedene Versorgungszonen der Stadt. Ziel ist eine zuverlässige und ständige Versorgung aller Abnehmer mit sauberem Trinkwasser.

Auf der Bielerhöhe auf der Silvretta-Hochalpenstraße informierte Dr. Martin Dür, Sport- und Geographielehrer am Gymnasium Schillerstraße, über den Silvretta-Stausee, die Entwicklung der Gletscher in der Silvretta-Gruppe und die Besonderheiten der hochalpinen Vegetation. Der Kollege, selbst Mitglied des Bergrettungsdienst, führte die Schülerinnen und Schüler dazu zu einem Aussichtspunkt neben einem Hochmoor und erläuterte dort eindrucksvoll, wie sich die klimatischen Verhältnisse im Hochgebirge in den letzten Jahrhunderten verändert haben.

Ein weiteres Ziel der Erasmus-Gruppe war das Naturschutzgebiet Rheindelta nahe Bregenz, das größte Feuchtgebiet am Bodensee. Hier konnte die Gruppe, geführt von einer Mitarbeiterin des regionalen Bibermanagements, die Bedeutung des Gebiets für die Tier- und Pflanzenwelt, die sich hier durch einen großen Artenreichtum auszeichnet, ermessen. Thematisiert wurden aber auch Themen wie Hochwasserschutz, Zielkonflikte zwischen Land- und Fischereiwirtschaft und Umweltschutz und Tourismus. Da der Bodensee auf deutscher Seite auch zur Trinkwassergewinnung genutzt wird, ist eine gute Wasserqualität von größter Bedeutung, was die Verhinderung eines zu hohen Nährstoffeintrags bedingt.

Alle Eindrücke, Erkenntnisse und Anregungen der vielfältigen Exkursionen wurden dabei zielgerichtet die einzelnen Präsentationen integriert. Den Abschluss der Woche bildete am Freitagnachmittag die Präsentation der Arbeitsergebnisse und die Übergabe der Erasmus+-Zertifikate.

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