Kürzlich wurde an der Kopernikusschule Freigericht zum Training ihres Schulsanitätsdienstes ein Unfall im Chemieunterricht simuliert.
Kürzlich wurde an der Kopernikusschule Freigericht zum Training ihres Schulsanitätsdienstes ein Unfall im Chemieunterricht simuliert.

Die Schülerinnen und Schüler des Wahlunterrichts Biologie der Klasse 7, die gemeinsam mit ihrem Lehrer Matthias Christ, der auch den Schulsanitätsdienst leitet, die Übung organisierten, nahmen das Szenario so ernst, dass zahlreiche Lehrkräfte, die nichts von der Simulation wussten, ihre Hilfe bei der Verletztenversorgung anboten. Die geschminkten verletzten Gesichter sahen nunmal täuschend echt aus. Bei dem nachgestellten Unfall im Chemieunterricht gab es fast zwanzig Verletzten, davon mehrere teils mit schweren Atemwegsverätzungen oder Verbrennungen und Verätzungen im Gesicht und an den Armen. Mehrere hatten auch Splitter in der Haut stecken oder blutende Schnittwunden. Einige andere hatten einen Schock.
Nun konnte der Schulsanitätsdienst alarmiert werden, der aktuell aus etwa 20 Schülerinnen und Schülern besteht. Die herangeeilten Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter verteilten die Betroffenen zunächst souverän nach Schwere der Verletzungen auf mehrere Räume, in denen diese dann betreut und behandelt wurden. Auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst wurde realitätsnah geübt. Diese Funktion übernahmen der leitende Notarzt Alexander Birk und der Sanitäter Islam Ötztürk, die mit dem Rettungswagen der DRK Ortsvereinigung Gelnhausen, in der beide ehrenamtlich tätig sind, zur Kopernikusschule kamen. Notarzt, Sanitäter und Lehrer waren nach der etwa einstündigen Übung der Ansicht, dass alle Betroffenen von den Schulsanitätern gut versorgt wurden, bis diese nach und nach vom Rettungsdienst "abtransportiert" werden konnten. In der Nachbesprechung lobte Notarzt Alexander Birk die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter für ihre Arbeit während der Übung und den guten Ausbildungsstand der Gruppe.
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