„Freundschaften sind Zeichen der Hoffnung und Versöhnung“

Freigericht

Eine neue Partnerschaft der besonderen Art pflegt die Kopernikusschule Freigericht seit diesem Schuljahr.

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Anfang April ging es erstmals für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe nach Israel. Während eines Infoabends boten diese Jugendlichen nun allerlei Wissenswertes für Interessierte und stellten mit zahlreichen Bildern und Berichten vor, was sie in dem Staat im Nahen Osten erlebten.

Während der Studienreise gab es viele Möglichkeiten, Land und Leute näher kennen zu lernen. Die Vielfalt des Landes war bei etlichen Exkursionen – darunter Ausflüge zum Toten Meer und nach Jerusalem – intensiv zu erleben. Die reiche Geschichte von der biblischen Zeit bis heute – dabei insbesondere die besonderen deutsch-israelischen Beziehungen – und Formen modernen jüdischen Lebens beeindruckten und gaben Anlass zum weiteren Nachdenken. „In Jerusalem erlebten wir die drei großen Weltreligionen hautnah“, so ein Kopernikaner. Der mit reichen Ornamenten verzierte Felsendom, die Klagemauer, das wichtigste Heiligtum der Juden, und die christliche Grabeskirche liegen nur wenige Meter voneinander entfernt.

Doch der Aufenthalt hatte neben all seinen lustigen und schönen Momenten auch ernste Augenblicke. Dazu zählt der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, aber auch Gespräche in den Familien. „Wir haben viel über eine fremde Kultur erfahren und können nun manche Probleme, die Israel betreffen, besser verstehen und einordnen.“ Da die Schülerinnen und Schüler auch in Gastfamilien lebten, stand der alltägliche Umgang mit den Menschen, das Kennenlernen fremder Kulturen, Sitten und Bräuche sowie das eigene zwischenmenschliche Erleben im Vordergrund. Durch Medien geprägte und von außen übernommene Bilder konnten auf diese Weise reflektiert und Vorurteile abgebaut werden. Neben dem Fremden wurde auch immer wieder das Verbindende der jungen Generation entdeckt. „Wir erlebten in Israel eine sehr große und herzliche Gastfreundschaft“, so der einhellige Bericht der deutschen Jugendlichen. „Der Israelaustausch ist ein besonderer Austausch. Israelische und deutsche Jugendliche begegnen einander und werden Freunde. Diese Freundschaften sind auch Zeichen der Hoffnung und der Versöhnung“, so Karl Bedenk, stellvertretender Schulleiter der Kopernikusschule und Initiator des Schüleraustausches, der im kommenden Schuljahr in die nächste Runde gehen wird. Schülerinnen und Schüler der aktuellen Einführungsphase der gymnasialien Oberstufe der Freigerichter Europaschule können sich noch bis zum 13. Juni anmelden und bewerben.


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