Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat das letzte Testspiel der Winterpause gegen Ligakonkurrent SV Sandhausen am Samstag im Frankfurter Volksbank Stadion mit 3:1 (1:1) gewonnen.
Mathew Leckie, Yannick Stark und Manuel Konrad erzielten die Tore für den FSV Frankfurt, für den Gast traf der ehemalige FSV-Akteur David Ulm. FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann ließ insgesamt 21 Spieler auflaufen. Nicht einsatzfähig waren Alexander Huber (Grippe), Edmond Kapllani (Kreuzbandverletzung), Moses Lamidi (Schultereckgelenksprengung) und Tufan Tosunoglu (Reha nach Quadrizepsmuskelriss).
Bei minus 4° Celsius im Frankfurter Volksbank Stadion kam das Spiel anfangs schwer in Gang. Nach einer Viertelstunde Spielzeit gab FSV-Offensivkraft Odise Roshi den ersten Torschuss ab, konnte aber SVS-Keeper Daniel Ischdonat nicht überwinden. Fünf Minuten darauf brachte Mathew Leckie nach einer Flanke von Zafer Yelen einen Kopfball an, zielte aber nicht genau genug. Wiederum fünf Minuten später machte er es besser und verwertete eine Hereingabe von Moise Bambara – der für den erkrankten Alexander Huber auf der rechten Abwehrseite eingesetzt wurde – aus zwölf Metern Torentfernung zur 1:0-Führung für die Schwarz-Blauen.
Erst danach konnten die Sandhäuser den ersten Schuss auf das Tor des FSV anbringen, Marco Pischhorn scheiterte aber an Patric Klandt. Nach einer halben Stunde stürmte Yannick Stark auf das gegnerische Tor zu, doch der Winkel war zu spitz, um Ischdonat zu bezwingen. Ähnlich gestaltete sich die Schuss-Situation auf der Gegenseite, Klandt war gegen Frank Löning zur Stelle.
Wie beim Heimspiel zum Rückrundenauftakt im verschneiten Frankfurt war es der ehemalige FSV-Spieler David Ulm, der den Treffer für Sandhausen markierte: Er umkurvte Klandt im Strafraum und schob aus wenigen Metern zum 1:1-Ausgleich ein. Leckie und Roshi hätten schon vor dem Halbzeitpfiff die Führung wiederherstellen können, aber beide scheiterten an Ischdonat.
Bereits kurz nach Wiederanpfiff und einem Warnschuss von Michael Görlitz fiel in der 50. Minute die 2:1-Führung: Nils Teixeira spielte Roshi auf der linken Seite an, dessen Hereingabe knallte Yannick Stark aus zehn Metern unhaltbar ins Netz. Zehn Minuten vor Abpfiff hatte Löning die Möglichkeit zum Ausgleich, Klandt vereitelte die Gelegenheit mit einer starken Parade. Für die Entscheidung sorgte Manuel Konrad: Aus 18 Metern schoss der Mittelfeldspieler aus dem Stand ins linke Eck. Die letzte Gelegenheit des Spiels verzeichneten die Gäste. Nach einem Doppelpass mit Löning lupfte Andrew Wooten den Ball am FSV-Tor vorbei. Somit blieb es beim gleichen Endergebnis wie beim Pflichtspiel der beiden Mannschaften Anfang Dezember.
FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann nach der Partie: „Das Spiel war so in Ordnung. Wir haben unsere Ordnung im Spiel gehalten und hatten dadurch schon in der ersten Halbzeit mehrere klare Torchancen, haben aber leider nur eine verwandelt. In der zweiten Halbzeit haben wir heute aber genau so weitergespielt und auch nach den Einwechslungen ist es weiter rund gelaufen. Das ist okay, das sollte der Mannschaft genügend Selbstvertrauen geben, damit wir gerüstet sind für die restlichen Spiele. Insofern kann man sagen, dass die Generalprobe geglückt ist, aber die Testspiele zählen ja nichts, wenn es in der Liga nicht auch funktioniert.“
FSV Frankfurt: Klandt – Bambara (86. Azaouagh), Schlicke (86. Schick), Gledson (62. Heubach), Teixeira (72. Jung) – Görlitz (72. Nefiz), Konrad (86. Kaffenberger), Stark (72. Heitmeier), Leckie (62. Yun) – Yelen (62. Gaus), Roshi (82. Wölk).
Tore: 1:0 Leckie (25. Minute), 1:1 Ulm (40. Minute), 2:1 Stark (50. Minute), 3:1 Konrad (83. Minute).
Schiedsrichter: Timo Gerach
Assistenten: Kai Vonderschmidt, Abdelkader Boulghalegh
Zuschauer: 150
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