Kapllanis Dreierpack lässt Dresdner Publikum verstummen

2. Bundesliga

Der FSV Frankfurt hat das Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden mit 3:0 (1:0) gewonnen.

Hanau News

Dynamo Dresden - FSV Frankfurt 0:3 (0:1)

Als dreifacher Torschütze konnte sich Edmond Kapllani auszeichnen.

FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann nahm in der Startelf im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen den VfL Bochum keine Änderungen vor. Patric Klandt im Tor, davor die Viererkette mit Alexander Huber, Björn Schlicke, Joan Oumari und Nils Teixeira. Im Mittelfeld agierten Michael Görlitz, Manuel Konrad, Joni Kauko und Denis Epstein, für Torgefahr sollten besonders Edmond Kapllani und Mathew Leckie sorgen. Auch der Kader blieb inklusive Neuzugang Nestor Djengoue der Gleiche.

Die Mannschaft kam in den klassischen schwarz-blauen Hemden aufs Feld, zur besseren Unterscheidung der gegnerischen Akteure zudem  in schwarzen Hosen. Vor stimmungsvoller Kulisse kamen die Hausherren gleich zu zwei Standardsituationen, die von Edmond Kapllani bzw. Alexander Huber per Kopfabwehr geklärt werden konnten. Daraufhin zeigte sich der FSV, nach weniger als fünf Minuten verzeichnete Kapllani den ersten Außennetztreffer. Nach knapp einer Viertelstunde forderte Michael Görlitz vollkommen zu Recht einen Strafstoß, nachdem er im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht wurde. Im Gegenzug war die Flanke von Thorsten Schulz für einen Kopfball des frei stehenden Zlatko Dedic einen Tick zu hoch angesetzt.

Der größte Knüller der ersten halben Stunde ereignete sich kurz nach der eingelegten Trinkpause aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen. Nach einer cleveren Kombination von Mathew Leckie und Denis Epstein wurde Epsteins Hereingabe so abgefälscht, dass der Ball gegen den Pfosten prallte. Der FSV bleib weiter am Drücker, nach einer halben Stunde Spielzeit verfehlte der Flachschuss von Joni Kauko das gegnerische Gehäuse nur knapp. Ebenso eng wurde es für die Gastgeber, als Manuel Konrad sich hellwach den Ball im Dresdner Aufbau stibitzte, aber sein schneller Abschluss ging am Ziel vorbei.

Kurz vor der Halbzeit kam doch noch das Erfolgserlebnis: Leckie drang auf der linken Seite in den Strafraum ein, legte den Ball in die Mitte. Edmond Kapllani bugsierte die abgefälschte Hereingabe aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung ins Netz. Mit diesem Resultat gingen die beiden Teams in die Kabine.

Kaum war der FSV in unveränderter Aufstellung auf dem Platz, traf Goalgetter Kapllani zum zweiten Mal: Görlitz zog in bester Arjen-Robben-Manier von der rechten Seite vor den Strafraum gen Mitte, überließ den Ball für den Albaner, der keine Sekunde zögerte und den Ball direkt in die Maschen jagte. Drei Minuten darauf legte Kapllani per Brust nach einer Huber-Flanke auf Leckie ab. Dessen Aufsetzer aus elf Minuten ging über das Gehäuse. Nach knapp einer Stunde ersetze Marc Heitmeier den angeschlagenen Joni Kauko.

Und es kam noch schlimmer für Dynamo und noch besser für Kapllani: Epstein schlenzte den Ball vom linken Strafraumeck an die Latte und „Eddy“ stand da, wo ein Torjäger steht: Da, wo sich der Ball wieder senkte und nur noch eingeschoben werden musste: Dreimal klingelte es im Dynamo-Kasten, dreimal trug sich Kapllani in die Torjägerliste ein, der bei seiner Auswechslung donnernden Applaus vom Dresdner Publikum bekam, das die Anfeuerung der eigenen Mannschaft aus Enttäuschung komplett einstellte.

Dresden: Kirsten - Schulz, Bregerie, Susac, Mravac - Losilla (66. Hartmann), Fiel - Ouali, Dedic - Müller (46. Trojan), Aoudia (54. Poté)

FSV Frankfurt: Klandt - Huber, Schlicke, Oumari, Teixeira - Konrad, Kauko (58. Heitmeier) - Görlitz, Epstein - Leckie (80. Kandziora), Kapllani (74. Ziereis)

Tore: 0:1 Kapllani (44.), 0:2 Kapllani (50.), 0:3 Kapllani (69.)

Gelbe Karten: Schulz, Trojan / Heitmeier

Schiedsrichter: Willenborg (Osnabrück)

Zuschauer: 24.144


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de