Starke Leistung: FSV dreht Spiel in Unterzahl

2. Bundesliga

Was für eine starke Leistung: Trotz 80 Minuten in Unterzahl drehte Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt einen 0:1-Rückstand zu einem 3:2-Sieg.

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Die Tore für die Schwarz-Blauen erzielten Edmond Kapllani, Denis Epstein per Foulelfmeter und Alexander Huber. Im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen den VfL Bochum veränderte FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann die Aufstellung nur auf einer Position. Der wiedergenesene Kapitän Björn Schlicke rückte für Marc Heitmeier in die Innenverteidigung. Das Spiel startete direkt mit einem großen Schock. Nach einem Steilpass des Dresdners Idir Ouali kreuzte Mickael Pote den Laufweg von Joan Oumari und fiel dadurch. Schiedsrichter Patrick Ittrich schickte den FSV-Verteidiger daraufhin mit der Roten Karte vom Feld (9. Minute). Den anschließenden Freistoß von der Strafraumkante zirkelte Vincenzo Grifo zum 0:1 in das Tor von Patric Klandt (11.).

Möhlmann war durch den Platzverweis dazu gezwungen, zu reagieren. Für Offensivspieler Nikita Rukavytsya kam Abwehrmann Marc Heitmeier ins Spiel (12.). Obwohl die Schwarz-Blauen von nun an einen Akteur weniger auf dem Feld hatten, versuchten sie sich Chancen herauszuspielen. Edmond Kapllani kam im Strafraum aus der Drehung zum Schuss. Torwart Markus Scholz lenkte das Leder aber mit den Fingerspitzen ins Aus (22.). Auch einen Versuch von Michael Görlitz aus etwa 13 Metern konnte der Schlussmann parieren (23.).

Doch auch die Dresdener kamen zu Offensivaktionen. Zlatko Dedic schoss aus gut 20 Metern knapp neben das Tor (27.). Bis zum Halbzeitpfiff passierte vor beiden Toren nicht mehr sonderlich viel. Der FSV ging mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine. Die zweite Halbzeit begann der FSV mit einer überragenden Einzelaktion. Kapllani ließ erst einen Dresdner stehen und lupfte das Leder dann aus rund 20 Metern über den Torwart zum 1:1-Ausgleich in das Tor (54.). Danach spielte sich die Partie erst einmal weitestgehend im Mittelfeld ab. Nach 79 Minuten kam Tobias Kempe im Strafraum zum Schuss. Klandt konnte aber genauso parieren, wie eine Minute später den Schlenzer von Sebastian Schuppan (80.).

Nach einem FSV-Freistoß kam schließlich Joni Kauko im Dynamo-Strafraum zu Fall. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Denis Epstein zum 2:1 für die Schwarz-Blauen (83.). Trotz Unterzahl legte der FSV sogar noch einen nach. Dresdens Torwart Markus Scholz konnte einen Schuss von Mathew Leckie nur nach vorne abwehren – wo Alexander Huber richtig stand und sein erstes Zweitliga-Tor im 104. Spiel erzielte (86.). Doch auch die Gäste gaben nicht auf. Schuppan kam aus dem Gewühl heraus zum 3:2-Anschlusstreffer (89.).

Kauko hatte noch die Chance, die Führung wieder auszubauen. Scholz konnte seinen Versuch allerdings parieren (90.). So blieb es letztlich beim 3:2 für den FSV.

FSV Frankfurt: Klandt – Huber, Schlicke, Oumari, Epstein – Kruska, Kauko – Görlitz (80. Toski), Leckie – Rukavytsya (12. Heitmeier), Kapllani (74. Wooten).

Dynamo Dresden: Scholz – Schulz, Bregerie, Susac (84. Stefaniak), Schuppan – Losilla, Kempe – Grifo, Ouali (74. Koch) – Pote, Dedic.

Tore: 0:1 Grifo (11.), 1:1 Kapllani (54.), 2:1 Epstein (83., Foulelfmeter), 3:1 Huber (86.), 3:2 Schuppan (89.).

Gelbe Karten: Kruska, Wooten – Bregerie.

Rote Karte: Oumari (9.).

Schiedsrichter: Ittrich (Hamburg).

Zuschauer: 6.229.


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