Der FSV Frankfurt 1899 trifft in der Saison 2016/17 in der 3. Liga auswärts auf den VfL Osnabrück.
Der FSV Frankfurt 1899 trifft in der Saison 2016/17 in der 3. Liga auswärts auf den VfL Osnabrück.
Anpfiff in der Osnatel-Arena ist am Samstag, den 5. November 2016, um 14:00 Uhr.
FSV-Cheftrainer Roland Vrabec nach zuletzt sieben ungeschlagenen Spielen und vier Heimsiegen in Folge: „Natürlich bleiben wir auf dem Boden. Es ist eine Momentaufnahme. Wir haben eine gute Phase nach der schlechten, die wir zu Beginn der Saison hatten. Deshalb können wir das ganz gut einordnen. Wenn man sich die Tabellenkonstellation in der Liga anschaut, dann hat der Sechzehnte 16 Punkte – vier weniger als wir – und der Dritte hat 21 Punkte. Man kann auch in der dritten Liga mal ein Spiel verlieren, sogar auch zweimal hintereinander. Das wirft einen dann ein paar Plätze zurück. Und wenn man dann zwei Spiele am Stück gewinnt oder wie wir jetzt eine Serie hat, dann kann man auch ganz schnell nach vorne kommen. Deswegen ist es wichtig und auch richtig, sich erst mal wirklich auf dem Boden der Tatsachen zu halten und die gute Phase nicht über zu bewerten. Sie gibt uns natürlich viel Selbstvertrauen und wir können davon zehren. Nichtsdestotrotz ist es für uns wichtig, einfach von Woche zu Woche zu denken.“
„Osnabrück ist eine sehr heimstarke Mannschaft“, blickt Roland Vrabec auf die kommende Auswärtspartie voraus. „Sechs Heimspiele, vier Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage. Ich denke, das spricht für sich. Das ist eine Mannschaft, die sehr vom Publikum dort getragen wird. Es ist ein sehr lautstarkes Publikum, das die Mannschaft zu jeder Phase des Spiels unterstützt. Das wird auch im Spiel gegen uns der Fall sein, dass es die Mannschaft nach vorne pushen wird. Davon dürfen wir uns nicht beeindrucken lassen. Wir hatten in dieser Saison schon Spiele, beispielsweise in Chemnitz, dort haben wir uns in der zweiten Halbzeit beeindrucken lassen. Von einer Kulisse, die dann plötzlich nach zwei, drei Standardsituationen kam. Wichtig ist, dass wir das nicht einschüchternd betrachten, sondern dass uns eine so große Kulisse in der dritten Liga auch pusht. Für mich eines der stimmungsvollsten Stadien in dieser Liga.“
FSV-Cheftrainer Roland Vrabec über die gegnerische Mannschaft: „Osnabrück hat eine sehr große und körperlich sehr starke Mannschaft. Der kleinste Spieler am vergangenen Wochenende war 1,81 Meter. Wir müssen also besonders bei Standardsituationen sehr wach sein und dagegenhalten. Auch lange Einwürfe sind ein Mittel des Gegners. Auf der anderen Seite werden wir gegen ihr System auch im Ballbesitz gute Lösungen finden, ebenso im Anlaufverhalten. Aber wichtig ist, dass wir uns nicht beeindrucken lassen, sondern dieses Spiel als Highlight-Spiel betrachten. Uns pushen und mit einem ganz klaren Auftrag dorthin fahren: Auch dort wirklich guten Fußball zu spielen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit wieder groß, ein gutes Ergebnis einzufahren.“
FSV-Mittelfeldspieler Massimo Ornatelli, in den vergangenen sieben Partien mit drei Toren und acht Vorlagen in Topform, schnürte bis vergangenen Sommer sein Fußballstiefel für den VfL Osnabrück. „Ich hoffe, dass mich der größte Teil der Fans gut empfangen wird“, blickt der 30-jährige Spielmacher auf das bevorstehende Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein. „Osnabrück spielt wieder eine gute Rolle und ist heimstark. Ich denke auch, dass der VfL zu den Mannschaften gehören wird, die am Ende unter den ersten sechs oder sieben dabei sind. Aber diese 3. Liga wird von Jahr zu Jahr immer enger und in dieser Saison ist es schon sehr extrem. Es ist alles offen, auch Tabellenführer Duisburg lässt Punkte liegen. Viele Teams werden die Chance haben, bis zum Ende oben mitzuspielen. Meines Erachtens wird entscheidend sein, Konstanz zu zeigen, um eine gute Rolle spielen zu können.“
Beim FSV Frankfurt nicht zur Verfügung stehen Denis Streker (Innenbanddehnung), Stefan Maderer (Reha nach Rückenproblemen), Leon Hammel (Reha nach Knöchelverletzung) sowie Nahom Gebru (Reha nach Kreuzbandriss).
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