Trotz starker Moral: OFC kassiert erste Heimpleite

Regionalliga Südwest

Am 22. Spieltag gastierte der 1. FC Saarbrücken in Offenbach.

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Die Saarländer gingen früh in Führung und aus Offenbacher Sicht war das Spiel gegen den Tabellenzweiten nach einem zwischenzeitlichen 0:3 Rückstand eigentlich früh entschieden.  Und doch gelang es dem OFC, in der Schlussphase dem Punktgewinn nochmal ganz nahe zu kommen. Hodja verwandelte zwei Foulelfmeter zum Endstand von 2:3.

Der OFC zeigte von Anfang an wenig Respekt vor dem Aufstiegsaspiranten aus dem Saarland und spielte couragierten Angriffsfußball. Die beste Chance in der Anfangsphase hatte Stefano Maier bereits nach drei Minuten. Nach einem Eckball kam der aufgerückte Innenverteidiger frei zum Kopfball und zwang Gästekeeper David Salfeld zu einer ersten starken Parade.

Die Kehrseite dieser offensiven Ausrichtung offenbarte sich erstmals in der achten Spielminute. Nach einem Konter stürmte Patrick Schmidt alleine auf das Offenbacher Tor zu, scheiterte allerdings an Daniel Endres. Drei Minuten später machte Patrick Schmidt es dann besser und schob zum 1:0 ein. Erneut ging der Aktion ein schneller Konter der Gäste voraus. Die Anfangsphase ließ deutlich erahnen, wie sich das Spiel entwickeln würde. Der OFC bestimmte das Spiel doch die klareren Chancen hatte durch schnelles Konterspiel der FCS. So war es erneut dem starken Umschaltspiel der Saarbrücker zu verdanken, dass Daniel Endres ein zweites Mal hinter sich greifen musste. Eine Hereingabe auf den kurzen Pfosten konnte Marco Holz zum 2:0 über die Linie drücken (38. Minute).

Auch nach der Halbzeitpause änderte sich wenig am Spiel. Der OFC hatte zahlreiche „Halbchancen“, trotzdem waren es die Gäste die nach 55 Minuten erneut Jubeln durften. Zwar traf mit Bryan Gaul, ein Offenbacher, allerdings ins eigene Tor. Bemerkenswert hiernach die Reaktion des Teams von Oliver Reck. Statt den dritten Gegentreffer gegen den Tabellenzweiten als Vorentscheidung zu akzeptieren, spielten sie weiter mit großem Engagement nach vorne. Knappe zwei Minuten später hatte Rekonvaleszent Jan-Hendrik Marx den Anschlusstreffer auf dem Fuß, setzte den Ball aber knapp am Tor vorbei.

Der OFC steckte nicht auf und hatte nun auch endlich das Glück des Tüchtigen. In der Schlussviertelstunde sprach Schiedsrichter Justus Zorn den Kickers gleich zwei Strafstöße zu. Dren Hodja verwandelte beide (75. und 86. Minute). Die rund 4.800 Zuschauer bekamen nun eine dramatische Schlussphase geboten, die allerdings keine echten Höhepunkte mehr zu bieten hatte. Der OFC konnte sich so nicht mehr für seine starke Moral belohnen und verlor denkbar knapp mit 2:3.  


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