Und es trifft auch auf die meisten Länder Europas zu. Aber eben nicht alle. Denn das Schöne an Europa ist, dass es noch viele Länder mit sportlichen Eigenheiten gibt. Der Blick auf einige verrät, wie traditionell manche Sportarten noch immer sind und dabei auch von den jüngeren Generationen immer wieder vorangetrieben werden.

In Irland geht man noch eigene Wege

In Irland sind die Dinge oft anders. Denn auch wenn hier Fußball immer relevanter und beliebter wird, so fristet es noch immer ein Schattendasein hinter Gaelic Football und Hurling. Beide Sportarten, organisiert von der GAA, die auf der immer grünen Insel für sehr viel mehr Aufregung sorgen also der Fußball es tun könnte. Ein Blick auf eine Sportart, die sich viele andere Feinheiten zu nutzen macht. Und die ist so weltweit nirgendwo ein zweites Mal gibt. Während die Sportler im Fußball weltweit mittlerweile Millionen verdienen, haben die irischen Sportarten ihre Eigenheit stets behalten. Abgesehen von Camogie ist der gälische Fußball einer der wenigen verbleibenden Amateursportarten der Welt. Spieler, Trainer und Manager dürfen keine Zahlungen erhalten. Ein Mix aus Fußball und Rugby, so beschreiben viele Fans diesen Sport. In Deutschland gibt es diesen Sport allerdings nicht wirklich, dazu ist er zu regional verankert. Dafür kennen die Iren Deutschland Slots nicht. Deutsche Spiele sind auf der immergrünen Insel also nicht sonderlich bekannt. Viel weniger bekannt ist aber auch ein Sport aus dem baltischen Estland.

Immer höher beim Kiiking

Für manche scheint es wie eine große Schaukel auszusehen, für andere ist es ein Versuch, mal auf dem Kopf zu stehen. Die Rede ist vom Kiiking, dem inoffiziellen Volkssport Estlands.

Es gibt verschiedene Aspekte, die eine Kiiking-Schaukel von einem normalen unterscheiden. In erster Linie kann man die Höhe der Schaukel ändern, die an der Höhe der Schwenkwellen gemessen wird, die den Schaukelsitz mit der Spindel verbinden. Darüber hinaus erfolgt das Schwingen auf Kiiking-Schaukeln im Allgemeinen in aufrechter Position und unter Verwendung einer speziellen Hocktechnik, die sich stark von normalen Schwingmethoden unterscheidet. Ziel ist es, auf immer größeren Schaukeln immer mehr Umdrehungen zu schaffen. Man ist aber an den Füßen und Händen mit Schlaufen gesichert, so dass man nicht runterfallen kann. Neben der eigenen Kraft ist aber auch ein Verständnis von Dynamik und Physik von entscheidender Bedeutung. Mit genug Agilität schaffen es daher auch viele zierliche Menschen, den ganz großen Schwung mitzunehmen. Schwung ist auch in Frankreich wichtig.

Kugeln um Kugeln

Sobald die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind, geht es in Frankreich wieder auf die Straße. Dort sieht man dann in Höfen und auf besonderen Plätzen in den Parkanlagen im ganzen Land bevorzugt ältere Männer in Gruppen zusammen stehen. Hier wird dann Boule gespielt, ein traditionelles französische Spiel, oft auch als Petanque bekannt. Ziel ist es, die eigenen Metallkugeln so nah wie möglich an die kleine Spielkugel heranzuwerfen. Wer dabei den Gegner aus dem Weg räumt, sorgt für heitere Szenen. Ein Spiel also, welches ganze Generationen in seinen Bann ziehen kann. Hierzulande sieht man es auch öfters am Strand, dann mit leichteren Bällen aus Holz. Die Armbewegung, bei dem man locker von unten nach oben wirft, ist dabei einmalig. Bestrebungen, diesen Sport auch olympisch zu machen, sind in der Vergangenheit mehrmals gescheitert. Denn man will sich das urige an der Sache behalten. Zurecht, denn viele dieser Spiele und Sportarten sind weiterhin Ausdruck einer tief verankerten Kultur.

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