Ausschreitungen bei Eintracht Frankfurt gegen Royal Antwerpen

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Im Europa League Spiel zwischen Eintracht Frankfurt gegen Royal Antwerpen am Donnerstag (25. November 2021) kam es zum Teil zu schweren Ausschreitungen und dem massiven Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen. Im Verlaufe des Donnerstags fanden sich zunächst ca. 500 belgische Fans in der Innenstadt ein. Als Hauptanlaufpunkt kristallisierte sich die Hauptwache heraus.

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Die belgischen Fans feierten zunächst friedlich und mit zunehmender Zeit belief sich die Anzahl auf ca. 800 Fans, die dort feierten. Aus der großen Gruppe heraus wurden vereinzelt pyrotechnische Gegenstände gezündet. Als dies durch die Polizei unterbunden wurde, wurde eine Eisenstange nach den Polizeikräften geworfen, die einen Polizeibeamten am Helm traf.

Gegen 17:30 Uhr machte sich die Gruppe zu Fuß auf den Weg zum Hauptbahnhof, um von dort zum Stadion zu fahren. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof wurden durch die belgischen Fans immer wieder und teils massiv pyrotechnische Gegenstände gezündet. Auch nahm die Gruppe Pflastersteine auf, die sie im Kreuzungsbereich Münchner Straße / Moselstraße auf eine dort befindliche Gaststätte warfen.

Im Stadion angekommen, versuchten die belgischen Fans die Zugangskontrolle zu überrennen; dies wurde durch die Polizei verhindert. Bei einem zweiten Versuch konnten 100 belgische Fans die Zugangskontrolle des Ordnungsdienstes in den Oberrang überrennen.

In der Halbzeitpause versuchten ca. 80 schwarz gekleidete und vermummte Fans von Eintracht Frankfurt ins Stadion zu gelangen; diese wurden durch die Polizei zurückgedrängt. Im Zuge dessen wurden die Polizeikräfte durch ca. 250 vom Parkplatz Gleisdreieck nachströmenden Frankfurter Fans massiv attackiert. Sie wurden mit Steinen und diversen anderen Gegenständen beworfen. Durch die Polizei konnten ca. 150 Störer gestellt und deren Identität festgestellt werden.

In der zweiten Halbzeit wurden im Gästeblock Unmengen von Pyrotechnik gezündet. Ein Bengalo wurde dabei in die Zuschauermenge geworfen, wodurch ein Besucher schwer verletzt wurde. Der Täter, ein belgischer Fan ohne festen Wohnsitz, wird heute im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt. Auch im Bereich der Heimkurve wurden durch die Frankfurter Fans drei Böller in den Innenraum geworfen, wodurch einige Ordner verletzt wurden.

Die Gästefans wurden nach dem Spiel zunächst hinter dem Block gesammelt. Da noch auf einige Nachzügler gewartet werden musste, rüttelten die Gästefans an der Sektorenabtrennung und traten im weiteren Verlauf Teile des Stadionzauns heraus. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray war es zu verhindern, dass sie die Sektorenabtrennung durchbrachen. Aufgrund der aufgeheizten und aggressiven Stimmung der belgischen Fans griffen diese auf dem Weg zum Bahnhof Stadion immer wieder die eingesetzten Polizeikräfte an.

Nachdem die Gästefans in der Innenstadt eintrafen, verteilten sie sich in mehrere Gruppen; zu weiteren Ausschreitungen kam es nicht.



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