Mit Fair Play zur Europameisterschaft 2024

Fußball-Nachrichten
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Großer Bahnhof der Sozialstiftung des Hessischen Fußballs in Grünberg: Dort startete nicht nur die Euro-2024-Kampagne - zudem wurden die Preisträger im Rahmen der LOTTO Hessen Fair-Play-Ehrung 2021 ausgezeichnet.

Die Prominenz aus Sport und Politik gab sich in der Sportschule die Klinke in die Hand. Peter Beuth, Hessischer Minister des Innern und für Sport, betonte im Rahmen seiner Begrüßung, dass der Sport für Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene vor allem Spaß machen solle. Und gerade im Fußball seien die Werte des gesellschaftlichen Miteinanders wichtig. Minister Beuth hob besonders, hervor, dass „der Sport viele Chancen und Möglichkeiten bietet, Menschen zusammenzubringen“ und darauf ließe sich aufbauen.

Moderiert wurde die Veranstaltung durch Thomas Geiß, Vorsitzender der Kommission für Gesellschaftliche Verantwortung beim Hessischen Fußball-Verband und Thorsten Schenk, Projektleiter der Kampagne zur Fußball-Europameisterschaft 2024, die dieses Projekt vorstellten. „Wir sehen die Kampagne als lebendiges Projekt und wollen flexibel auch weitere Maßnahmen der Netzwerkpartner zu den bereits angebotenen Maßnahmen integrieren“, so Geiß.

Mit Aktionen und Workshops wie  „Flagge zeigen für Fairplay“, Straßenfußball für Toleranz, NEIN! Zu Diskriminierung und Gewalt oder auch beim Demokratie-Café haben die Netzwerkpartner die Chance, Punkte zu sammeln und mit etwas Glück Eintrittskarten für ein Spiel der UEFA Europameisterschaft 2024 in Frankfurt zu erhalten.

„Neben dem möglichen Erhalt von EM-Tickets für ein Spiel in Frankfurt steht ein Kontingent von Karten für die Gruppenauslosung am 9. Oktober 2022 in Frankfurt für die Netzwerkpartner zur Verfügung. Deshalb möchten wir alle Vereine und Institutionen einladen, die UEFA-Europameisterschaft 2024 zu einem tollen Erlebnis für alle Menschen zu machen. Es wird eine spannende Reise bis zum Eröffnungsspiel der EM 2024. Wir freuen uns auf viele tolle Events mit unserem Netzwerk, deren Freunde und Partner“, ergänzte Thorsten Schenk.

Schwerpunkte der Diskussion im anschließenden Podium bildeten Themen wie die Werte und Potentiale des Sports sowie Diskriminierung im Sport. Neben Minister Peter Beuth und HFV-Präsident Stefan Reuß begrüßte Thorsten Schenk auch Nina Reip (Geschäftsführerin des Netzwerks Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde) sowie den ehemaligen Bundesligaschiedsrichter und DFB-Lehrwart Lutz Wagner in der Runde.

„Die EM ist eine einmalige Chance, eine Plattform. Wie im Jahr 2006 kann man jetzt auch hoffen, Menschen für die Schiedsrichtertätigkeit zu gewinnen. Nach der WM 2006 konnte man feststellen, dass bei den Neulingslehrgängen für Schiedsrichter*innen doppelt so viele Personen saßen. Da sieht man, dass so ein Event begeistert und motiviert“, gab Wagner als Kernaussage mit auf den Weg.

In ihrem Schlussstatement bemerkte Nina Reip: „Die EM 2024 kann ein tolles Fußballfest werden, das ist aber kein Selbstläufer. Wir haben 2006 gesehen, dass es auch negative gesellschaftliche Auswirkungen geben kann. So ist nach der WM die Anzahl an fremdenfeindlichen Einstellungen größer geworden. Hier gilt es anzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.“

„Ziel ist es, wie 2006 und 2011 eine Begeisterung bei allen Menschen auszulösen. Daher wolle man schauen, wie man die Kinder- und Jugendlichen zusätzlich begeistern und diese mitnehmen kann“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß, ehe er zu den Auszeichnungen im Rahmen der Fair-Play-Ehrungen überging.

Fair-Play-Ehrung

Die Ehrungsveranstaltung musste im vergangenen Jahr coronabedingt abgesagt werden. In diesem Jahr wurden wieder Auszeichnungen in den Kategorien Fair Play & Gewaltprävention, Integration, Handicap-Fußball & Inklusion und Corona-Engagement vergeben.

Folgende Vereine erhielten den LOTTO Hessen Fair Play-Preis 2021:

Kategorie „Fair Play & Gewaltprävention“: SG Eiche Darmstadt

Kategorie „Integration“: Gießen Skyliners

Kategorie „Handicap-Fußball & Inklusion“: FSV Hessen Wetzlar

Kategorie „Corona-Engagement: SC Gladenbach, TSV Heringen 1895, SV Teutonia 1910 Köppern.

Die DFB-Auszeichnung „Fair ist Mehr“ erhielten Konstantinos Drizis und Oguzhan Özgen für ihr faires Verhalten als Spieler des TSV Rothwesten. 

Die Sepp Herberger-Urkunde ging in der Kategorie „Corona Engagement“ an den SV Philippseck Fauerbach, für „Fußball digital“ an den SV Frauenstein und für „Schule & Verein“ an die SG Hünstetten 1947.

In seinen Schlussworten bedankte sich HFV-Präsident Stefan Reuß beim Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, LOTTO Hessen und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung für die Unterstützung der Veranstaltung und den Gewinner*innen für ihr ehrenamtliches Engagement.


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