SV Germania Horbach: Niels Fukatsch neuer Trainer

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Niels Fukatsch übernimmt ab der Saison 2025/2026 das Traineramt beim Gelnhäuser A-Ligisten SV Germania Horbach. Der 42 Jahre alte Coach tritt die Nachfolge von Christophe Schreiber an, der die Freigerichter nach sechs Jahren auf eigenen Wunsch zum Saisonende verlässt. Seine größten Erfolge feierte Fukatsch beim SV Bernbach, wo er als Spieler im Jahr 2006 Meister der Landesliga Hessen Süd wurde und damit zum Aufstieg seines Stammvereins in die damalige Oberliga Hessen beitrug.

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Als Trainer des SVB konnte er 2022 Tabellenerster der Kreisoberliga Gelnhausen werden, gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Gruppenliga Frankfurt Ost. Zuletzt nahm sich der ehemalige Klasse-Torwart eine freiwillige zweijährige Auszeit vom Fußball.

Der Kontakt mit der Germania kam über Niels Fukatschs ehemaligen Mitspieler Timo Franz zustande, mit dem er in Neuses und Bernbach auf dem Spielfeld stand. Nachdem sein Interesse geweckt war, gab es die ersten Gespräche mit Yvonne Rienecker vom Spielausschuss der Germania. „Die Verhandlungen liefen absolut wohltuend ab, vor allem der erste Dialog war sehr gut und offen“, so der neue Übungsleiter der Gelb-Blauen. „Horbach ist ja für mich kein unbekanntes Terrain, da ich als Spieler bereits eine sehr schöne Zeit bei der Germania hatte und ich noch viele Leute aus dem Umfeld des Vereins kenne“.

In der Tat ist der in Bernbach wohnhafte neue Mann auf der Kommandobrücke der Germanen in Horbach kein gänzlich unbeschriebenes Blatt. Von 2008 bis 2011 bestritt Fukatsch in der Gruppenliga Frankfurt Ost und der Kreisoberliga Gelnhausen 95 Spiele als Torhüter für die Germania, wobei er sich auch als sicherer Elfmeterschütze auszeichnen konnte. Damit schließt sich der Kreis für Niels Fukatsch. „Ich habe als Freigerichter den Verein nie aus den Augen verloren. Nach meiner Pause hat es wieder gekribbelt etwas zu machen, und da passt Horbach einfach sehr gut für mich. Ähnlich wie in Bernbach ist das Umfeld sehr harmonisch und familiär, was für mich einfach stimmen muss. Hier kann ich in Ruhe arbeiten, der Mannschaft hoffentlich neue Impulse verleihen und die hervorragende Arbeit von Chris Schreiber fortführen“.

Yvonne Rienecker betont den prima Eindruck, den der neue Trainer gleich hinterließ. „Natürlich haben wir auch mit anderen Kandidaten gesprochen, aber Niels hat sich sofort als Favorit herauskristallisiert. Wir sind sehr froh, dass es zu einer raschen Einigung gekommen ist“. Der Vertrag von Niels Fukatsch läuft zunächst ein Jahr. „Das ist im Sinne aller Beteiligten“, ergänzt die Germania-Funktionärin. „Wenn alle sich nach diesem Schnupperjahr gut fühlen, steht einer längerfristigen Zusammenarbeit mit Sicherheit nichts im Weg“.

Als gutes Omen wertet Yvonne Rienecker ebenfalls die Tatsache, dass der aktuelle Coach Christophe Schreiber im Jahr 2019 auch nach einer zweijährigen Fußballpause beim ehemaligen Oberligisten eingestiegen war: „Die Parallelen sind da, und wir als Verein hätten nichts gegen eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte."

Der Neu-Coach unterstreicht diese Aussage sofort: „Für mich ist es extrem wichtig, dass Trainer, Mannschaft und Vorstand offen und ehrlich kommunizieren und die Dinge direkt angesprochen werden. Wenn wir das hinbekommen, haben wir hoffentlich eine tolle Zeit zusammen“. Auf die sportlichen Ziele angesprochen, legt sich Niels Fukatsch gleich fest: „Ich möchte die Mannschaft in der ersten Tabellenhälfte der Kreisliga A etablieren und die jungen Spieler weiterentwickeln“.


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