SV Kilianstädten: „Kaiser“ Franz Wehr verlässt den Trainer-Thron

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Letzter Spieltag des SV Kilianstädten in der laufenden Fußballsaison – letzter Spieltag von Trainer Frank Wehr, von seinen Spielern „Franz“ genannt. Auf eigenen Wunsch verließ das SVK-Urgestein nach fünf Jahren seinen Platz auf der Trainerbank und machte seinen Platz dem schon benannten Nachfolger Florian Schwing frei.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

Dies geschehe nicht beruhend auf sportlichen Misserfolgen oder Auseinanderleben zwischen ihm und dem Team, sondern nur um der Ausbildung einen anderen Ton zu vermitteln, eine neue, motivations-fördernde Struktur zu bilden, so der scheidende Übungsleiter. Er bleibe dem Verein und den Aktiven aber beratend und vermittelnd erhalten, da er vor einer Woche anlässlich der Jahreshauptversammlung  zum 2. Vorsitzenden gewählt worden sei.

Ihr besonderes Dankeschön zeigten aktive und passive Vereinsmitglieder ihrem seit wenigen Minuten passiven Coach: Ohne dass er es bemerkte - seine Gattin lenkte ihn geschickt ab - legte die Truppe einen symbolischen roten Teppich auf das Spielfeld Richtung Ausgang und trat auf beiden Seiten zu einem Ehrenspalier an. Doch mit einem erkennbaren Tränchen durchschritt „Franz“ unter lauten Dankes-rufen die sportliche Formation und wurde zum „Trainer außer Dienst“.

Eine lange Fußballkarriere wurde -vorläufig- beendet. Sie begann 1975 in den SVK-Jugendmannschaften, fand dann Fortsetzung in den Seniorenmannschaften des SVK. Auch in den benachbarten Vereinen Hainchen und Mittelbuchen schnürte er die Fußballschuhe, ehe er in die Trainerlaufbahn wechselte: Sechs Jahre beim SV Kilianstädten, folgend in Büdesheim, Rossdorf und Niederdorfelden und wieder in die Heimat.

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Abschied in der Teamrunde.

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Ehrenspalier auf rotem Teppich bereit.

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„Kaiser Franz“ verlässt das Spielfeld.

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„Kaiser Franz“ außer Dienst.


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