Hanau News

In den drei Ländern USA, Kanada und Mexiko wollen die Jahre der Enttäuschung vergessen werden und sich die positive Entwicklung weiter fortsetzen. Das Viertelfinalaus bei der Heim-EM 2024 hat zwar Fortschritte gezeigt, doch die Frage bleibt: Reicht es diesmal für den ganz großen Wurf? Deutschland geht als einer der Mitfavoriten ins Turnier, während die absolute Spitze von anderen Nationen besetzt wird.

Die Ausgangslage: Qualifikation gemeistert, Gruppe machbar

Deutschland hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten souverän für die Endrunde qualifiziert. Das abschließende 6:0 gegen die Slowakei am 17. November 2025 besiegelte das direkte Ticket und sicherte zudem einen Platz in Lostopf 1. Bei der Auslosung im Dezember wurde die DFB-Elf in Gruppe E gelost, wo sie auf die Elfenbeinküste, Ecuador und Neuling Curaçao trifft. Auf dem Papier eine lösbare Aufgabe – alles andere als der Gruppensieg wäre eine herbe Enttäuschung. Die Qualifikation verlief allerdings nicht ohne Stolpersteine. Insgesamt setzte Nagelsmann 30 Spieler ein. Nick Woltemade wurde mit vier Toren bester Torschütze, Kapitän Joshua Kimmich verpasste verletzungsbedingt ein Spiel und sieben Akteure kamen in allen sechs Partien zum Einsatz.

Wo steht Deutschland im Favoritenkreis?

Die Wettquoten sprechen eine deutliche Sprache. Deutschland wird mit Quoten zwischen 11,00 und 14,00 gehandelt. Das bedeutet, sie liegen außerhalb des engsten Favoritenkreises. Buchmacher nutzen die schwachen Auftritte der letzten beiden WM und natürlich die wackelige Qualifikation für ihre Einschätzung. Spanien führt als Europameister 2024 die Liste mit Quoten von 5,00 bis 6,00 an, gefolgt von England (8,00), Frankreich (8,00 bis 9,00) und Brasilien (9,00 bis 9,50). Sogar Argentinien und Portugal werden höher eingeschätzt als die deutsche Mannschaft. Wer sich ein Bild über die Chancen aller Teams machen und eigene Prognosen abgeben möchte, findet mit WM 2026 Wetten bei MERKUR BETS eine umfassende Übersicht mit aktuellen Quoten und Wettmöglichkeiten.

Die größten Baustellen der DFB-Elf

Trotz der positiven Entwicklung unter Nagelsmann bleiben Fragezeichen. Das Mittelfeld muss nach den Rücktritten von Toni Kroos und Ilkay Gündogan neu aufgestellt werden – aktuell setzt der Bundestrainer auf Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha. Im Angriff fehlt Jamal Musiala verletzungsbedingt seit Monaten, ebenso Kai Havertz. Beide sollen rechtzeitig zur WM zurückkehren, doch ihre Form bleibt ungewiss. Im Tor herrscht Unsicherheit: Marc-André ter Stegen war als Nummer 1 vorgesehen, verpasste aber die Saison 2024/25 fast komplett und nach einer Rücken-OP hat er weiterhin Schwierigkeiten, seinen Stammplatz zurückzuerobern. Die endgültige Kadernominierung wird Ende Mai 2026 erwartet, zuvor stehen im März Testspiele gegen die Schweiz und Ghana an.

Mitfavorit mit Potenzial, aber nicht Top-Anwärter

Deutschland geht mit realistischen Ambitionen in die WM 2026. Der Kader besitzt mit einem Marktwert von 784 Millionen Euro durchaus Qualität, liegt aber deutlich hinter England (1,29 Milliarden) und Frankreich (1,27 Milliarden). Die Formkurve zeigt nach oben, doch die Konkurrenz ist stark. Viel wird davon abhängen, ob Nagelsmann die richtigen Spieler nominiert und ob Schlüsselakteure rechtzeitig fit werden. Ein Viertelfinaleinzug ist das Mindestziel – für mehr braucht es eine Steigerung und etwas Turnierglück. Die Chancen auf den fünften Stern sind vorhanden, aber andere Nationen gehen mit besseren Voraussetzungen ins Turnier.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


Thermo Sun
Harth & Schneider
Stadt Schlüchtern
VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG
Sturmius Dehm Brennholz GmbH

online werben

Höfler Fenster
Autohaus Koch
Autohaus Nix
CID

vogler banner

Evonik

vogler banner

Online Banner 300x250px MoPo 2