Testspiel: Eintracht und FSV trennen sich 0:0

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Da hatten sich die Fans sicherlich mehr versprochen: Das Testspiel und Derby zwischen FSV Frankfurt und Eintracht Frankfurt endete 0:0.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

Aufgrund der Verletztenmisere beim FSV wechselte Manuel Konrad von der Sechser-Position in die Innenverteidigung. Der zuletzt angeschlagene Jutae Yun durfte von Anfang an ran, auch Neuverpflichtung Moses Lamidi stand im Kader. Odise Roshi ist mit der albanischen Nationalmannschaft unterwegs, außerdem fehlten die Verletzten Mathew Leckie, Anthony Jung, Björn Schlicke und Marcel Gaus. Beide Mannschaften begannen die Partie zurückhaltend und riskierten kaum eine Offensivaktion. Der FSV strahlte lediglich bei Standards eine leichte Torgefahr aus. Die Gäste der Frankfurter Eintracht stießen einige Male in den Strafraum der Bornheimer vor, aber FSV-Torhüter Patric Klandt und die Abwehrreihe standen kompakt und blockten die Schüsse der Gegner sicher ab.

Die Eintracht-Defensive stellte ihre Erstliga-Qualitäten unter Beweis und machte es den Bornheimern in der Offensive schwer. Die besten Chancen für die Eintracht in der ersten Halbzeit hatte Alexander Meier, der binnen einer Minute zwei gefährliche Torschüsse abgab. Aber Patric Klandt konnte sich auf seine Vordermänner verlassen, eine Chance parierte er selbst glänzend. Kurz vor der Halbzeit schickte John Verhoek Michael Görlitz über die rechte Seite, der scheiterte jedoch an SGE-Keeper Oka Nikolov. So ging es mit einem Stand von 0:0 in die Pause.

In die zweite Spielhälfte starteten beide Teams mit mehr Druck und erarbeiteten sich zunehmend mehr Torchancen, münzten diese aber nicht in Tore um. Für die Eintracht war Meier in der Offensive wieder der gefährlichste Spieler, aber auch der eingewechselte Sören Pirson machte es Klandt nach und hielt den FSV-Kasten sauber. Bereits zur Halbzeit gab es beim FSV drei Wechsel, knapp 20 Minuten vor Schluss tauschte Cheftrainer Benno Möhlmann auch die restliche Mannschaft aus. Kurz vor Schluss hielten die FSV-Fans nochmal den Atem an. Der eingewechselte Markus Hofmeier startete einen schönen Sololauf und gab den Ball im richtigen Moment zu Ahmed Azaouagh, der an der Außenlinie mitlief. Der passte die Kugel zu dem ebenfalls eingewechselten Emre Nefiz, dessen Flanke in den Strafraum wurde jedoch von Neuzugang Moses Lamidi verfehlt.

Am Ende blieb es bei dem eher verhaltenen Spiel bei einem gerechten 0:0-Unentschieden. Michael Görlitz wurde kurz vor Pause wegen muskulärer Beschwerden ausgewechselt, eine genaue Diagnose folgt. Für beide Teams geht am nächsten Wochenende der Ligabetrieb weiter. Der FSV muss am Freitag, 14. September 2012 nach Cottbus, die Eintracht trifft sonntags im heimischen Stadion auf den Hamburger SV.

FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann: „Grundsätzlich kann ich mich dem Fazit meines Kollegen Armin Veh anschließen, dass wir mit diesem interessanten und fairen Spiel die Pause gut überbrückt haben, um im Rhythmus zu bleiben. Doch für meinen Geschmack hatte die Eintracht etwas zu viele Torchancen in den 20 - 25 Minuten vor der Pause. In dieser Zeit hatten wir zu viele unnötige Ballverluste. Aber insgesamt war es ein flottes Spiel mit vielen Torchancen und vielen Torsituationen. Patric Klandt hat uns in der ersten Halbzeit mit einige guten Reaktionen im Spiel gehalten. Auch wir hatten die eine oder andere Situation, so dass wir auch heute für uns ein positives Erlebnis hatten. Wir können zu gegebener Zeit gerne solche Spiele zu wiederholen, denn um sportliche gute Tests zu haben oder wenn wir gegen bessere Gegner spielen wollen, müssen wir nicht so weit fahren, wenn wir eine gute Mannschaft hier in der Stadt haben.“

FSV-Torhüter und -Ersatzkapitän Patric Klandt: „Das war heute ein gutes Spiel von uns, so konnten wir die beiden Niederlagen der letzten Saison verdrängen. Da der Gegner ziemlich tief gestanden hat, war es schwer, durch die Abwehrreihen zu kommen. Aber man hat auch gesehen, dass die gesamte Mannschaft der Eintracht eine sehr hohe Qualität hat. Es ist doch schön, wenn sich zwei Vereine aus einer Stadt so gut verstehen. Vielleicht können wir noch öfter solche Spiele austragen. Ich fand das ganze Spiel heute sehr positiv, auch das freundschaftliche Miteinander der Fans.“

FSV Frankfurt: Klandt (46. Pirson) – Huber (72. Hofmeier), Konrad, Heubach (46. Gledson), Bambara (72. Schick) - Görlitz (44. Nefiz), Stark, Heitmeier (46. Kaffenberger), Yun (72. Azaouagh) - Yelen (46. Kapllani), Verhoek (72. Lamidi).

Tore: Fehlanzeige.
Gelbe Karten: Fehlanzeig.
Schiedsrichter: Martin Petersen.
Zuschauer: 4.235.


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