Mit einer 1:5-Niederlage im Gepäck muss die U19 des FC Bayern Alzenau in der Hessenliga die Heimreise vom Auswärtsspiel beim KSV Hessen Kassel antreten.
Mit einer 1:5-Niederlage im Gepäck muss die U19 des FC Bayern Alzenau in der Hessenliga die Heimreise vom Auswärtsspiel beim KSV Hessen Kassel antreten.
In den ersten Minuten boten beide Teams eine taktisch kontrollierte Leistung in der Alzenau zu Begin sich ein kleines Plus an Chancen herausarbeitete. Wie z.B. als Maximilian Waas von rechts in den Strafraum eindrang und in letzter Sekunde von Eric Kroll beim Abschluss gestört wurde oder als sich direkt danach Max Grünewald den Ball etwas zu weit vorlegte, dass ihm der Torhüter der Hausherren Fabia Klassmann den Ball vom Fuß holen konnte. Erst nach 20 Minuten übernahm der KSV mehr und mehr das Handeln. So kamen die Löwen mit einer Ecke, die von Justin Schuhmann nur ganz knapp neben den linken Pfosten geköpft wurde, richtig gefährlich vor das Tor von Jens Westenberger. Auch in den folgenden Minuten hatten die Kasseler die gefährlicheren Aktionen. In der 24. Minute dann der Führungstreffer der Kassler. Nach einem Stellungsfehler der Alzenauer Innenverteidigung kommt ein Spieler des KSV frei vor Jens Westenberger. Dieser kann den Ball nicht festhalten sondern klärt zur rechten Kasseler Seite. Von dort kommt eine Flanke auf den Kopf von Andrej Cheberenchuk dessen erster Versuch Jens erneut klären konnte. Doch dem erneuten Nachschuss von erneut A. Cheberenchuk hatte dann auch der Alzenauer Torwart nichts mehr entgegen zu setzen. Sichtlich durch den Treffer verunsichert, hatten die Alzenauer erst in der 38. Minute erneut eine Torchance, als ein Schuss von Max Tautorat aus halb linker Position vom Torhüter geklärt werden konnte.
Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf: in der 40. Minute drang die Nr. 11 des KSV Benjamin Truemner von rechts in den Strafraum ein, nachdem die Alzenauer Abwehr komplett unorganisiert war. Jens verkürzte geschickt den Winkel jedoch wurde er komplett von seiner Vordermannschaft im Stich gelassen und nach der dritten Finte konnte der Stürmer den Ball doch im langen Eck zur 2:0 Führung unterbringen. Sichtlich geschockt schien die Hintermannschaft des FCB sich komplett aufzulösen und so waren die Treffer 3 und 4 des KSV durch Eric Kroll und Pierre Kublik in der 40. und 42. Minute logische Konsequenz. Mit dem 4:0 Rückstand gingen die Alzenauer in die Kabine. Torsten Ullrich schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nach der Pause war Alzenau sichtlich bemüht. Man erspielte sich die eine oder andere kleinere Torgelegenheit und ließ auf der anderen Seite auch weniger zu. Auch in den Zweikämpfen war man präsenter, auch wenn man dafür 2 Gelbe Karten und eine 5 Minuten Strafe in Kauf nahm. Und in Unterzahl hatte Alzenau die bis dahin beste Torgelegenheit, als Philipp Jehn in der 70. Minute von rechts frei aufs Tor lief und den Torhüter ausspielte. Aber der Abschluss konnte noch vor dem Tor von einem Abwehrspieler geklärt werden. Alzenau bemühte sich, aber Kassel war in allen Belangen an diesem Tag eine Klasse besser.
In der 77. Minute dann die Chance für Kassel weiter zu erhöhen, als der rechte Außen die Alzenauer Abwehr überlief und mustergültig in den Rückraum ablegte. Doch der Schuss konnte von Marvin Mohr für den bereits geschlagenen Jens Westenberger auf der Linie geklärt werden. Im Gegenzug gab es einen Freistoß für Alzenau. Max Grünewald schoss die Mauer an und den Querschläger verwandelte Felix Wissel (nicht wie im DFB Net vermeldet Dennis Westenberger) zum 4:1 Anschlusstreffer. Nur eine Minute später verpasste Elias Niesigk eine scharfe Hereingabe von erneut Max Grünewald knapp im 5-Meter-Raum. Doch den Schlusspunkt setzte erneut Andrej Cheberenchuk, der erneut nach einem Fehlverhalten der Abwehr schön von rechts bedient wurde und keine Probleme hatte den Ball in der 82. Minute zum 5:1 Endstand im Tor unterzubringen. Alles in allem eine deutliche, aber bei der Leistung der Alzenauer Spieler auch in dieser Höhe durchaus verdiente Niederlage, die dem ganzen Team das Saisonziel „Klassenerhalt“ deutlich vor Augen führen sollte.
Bayern Alzenau: Jens Westenberger, Marvin Mohr, Max Tautorat (45. Louis Görge), Luca Dähn, Marco Fritscher, Max Grünewald, Felix Wissel, Philipp Beinenz (68. Philipp Jehn), Tim Elsässer (29. Dennis Westenberger), Elias Niesigk, Maximilian Waas (62. Klei Maxhuni).
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