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Die Idee zu dieser Anschaffung wurde anlässlich des MINT-Abends geboren, der das Interesse von Schülerinnen und Schülern an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wecken bzw. stärken sollte. Da das „T“ (für Technik) jedoch das einzige Gebiet ist, welches nicht direkt mit einem Schulfach verknüpft ist, allerdings für eine spätere Berufswahl von besonderer Bedeutung sein kann, bestand hier nach Ansicht von Franziska Wöll und Nico Günther Handlungsbedarf.

In Matthias Scheitza, einem ehemaligen Grimmels und Professor im Fachbereich Maschinenbau der TU-Darmstadt, fanden sie eine Bestätigung ihrer Position. Schnell formte sich das Ziel, die Mechanik z.B. für diverse Roboter selbst zu entwickeln, herzustellen und diese dann mittels der bereits im Zweig Informatik vorhandenen Steuerungsbausätze „zum Leben“ zu erwecken. Dafür musste allerdings eine Fertigungsmethode gefunden werden, die sowohl hinsichtlich der sicherheitstechnischen Anforderungen einer Schule als auch gemäß dem praktischen Handling, den modernen Anforderungen des Lehrbetriebs genügen würde.

Diese ersten Überlegungen führten zu der Entscheidung, dass ein 3D-Drucker wohl alle diese Anforderungen erfüllen könnte. Doch welcher Typ bzw. welcher Bereich der sogenannten „additiven Fertigungsverfahren“ sollte gewählt werden? Zur Auswahl eines geeigneten Geräts konnten einmal mehr die mittlerweile bestehenden guten Kontakte zur TU-Darmstadt genutzt werden. Im dortigen Institut für Datenverarbeitung in der Konstruktion (DiK) erklärten sich - durch Vermittlung des Institutsleiters - freundlicherweise mehrere Doktoranden bereit, sich der Problemstellung anzunehmen. Sogar eine „Einhausung“ (ein Schutz vor unbefugtem Zugriff und Verletzungen) wurde von ihnen konstruiert. Diese wissenschaftlichen Mitarbeiter fühlten sich noch alle dem Grimmels besonders verbunden, war doch das Grimmels die Schule, an der sie selbst erstmalig, wenn auch vielleicht rudimentärer, Zugang zu den MINT-Fächern hatten und schließlich ihr Abitur ablegten. „Fortes fortuna adiuvat“ möchte man da doch Cicero zitieren.

Leider waren sowohl das Gerät als auch sämtliches Zubehör -coronabedingt- nur in Form von Bausätzen erhältlich. So trafen sich also Nico Günther und Matthias Scheitza häufig während der Sommerferien in Raum 313, um aus hunderten von Einzelteilen einen funktionsfähigen 3D-Drucker zu montieren, welcher schließlich, mit Unterstützung durch Robin Günther, im Herbst erfolgreich in Betrieb genommen werden konnte.

Seitdem sind nun schon viele unterschiedliche Teile, von Bedienknöpfen für Steuerungen im „Wahlunterricht Informatik“ bis zur Hausnummer, darauf hergestellt worden. Jetzt soll in Kürze ein weiterer Schritt gegangen werden. Dadurch nämlich, dass der Drucker zusätzlich mit einem „Multimaterial-Kit“ ausgerüstet wurde, können auch komplexeste Strukturen parallel in unterschiedlichen Farben bzw. mit verschiedenen Filamenten gedruckt werden. Diese Funktion soll demnächst genutzt werden, um diverse neue Organmodelle für den Biologieunterricht zu erstellen. Wir danken deshalb den ehemaligen Grimmels an der TU-Darmstadt für die kompetente Beratung und Umsetzung der Logistik, dem Förderverein „Simplicissimus“ für die Finanzierung und den vielen helfenden Händen beim Zusammenbau von Drucker und Einhausung.

Foto: Zunächst musste „das Gehäuse“ des Druckers gebaut werden.
Fotos: Der Drucker ist einsatzbereit.

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