Exkursion zum Fließgewässer Kasselbach

Gelnhausen
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Trotz der angespannten Corona-Situation war es den Schülerinnen und Schülern des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen der Biologie-Leistungskurse der Q2 möglich, eine Exkursion zur Untersuchung von Fließgewässern nach Biebergemünd-Kassel zu unternehmen.

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Von Paul Deichmann, Valentin Schomburg, Jannik Wegmann, Samantha Utrillas Wieland, Maja Stender

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr erfreut, ihre theoretischen Kenntnisse nun auch in der Praxis umsetzen zu können. „Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren engagierten Lehrerinnen Frau Gerlach und Frau Nolde für die gute Organisation und bei dem Verein des Naturfreundehauses Günthersmühle, welcher uns das Vereinsgelände zur Verfügung gestellt hat.“, so der einhellige Tenor am Ende der Exkursion. Nach einer Einweisung und der Einteilung der Schülerinnen und Schüler in verschiedene Gruppen wurden die unterschiedlichen Stationen durchlaufen. Vom Schreiben eigener Artikel über das Fangen von Lebewesen im Bach bis hin zum Messen von PH-Werten und das Untersuchen biotischer und abiotischer Faktoren konnten die Kursmitglieder die Natur hautnah kennenlernen.

An der ersten Station konnten die Lernenden einen ersten optischen Eindruck des Fließgewässers gewinnen und somit den Grad der Natürlichkeit bestimmen. Dabei stellten sie fest, dass der Bach an dieser Stelle viele Kurven schlägt, die Laufentwicklung ist mäandrierend. Des Weiteren wurden die Gewässertiefe und -breite sowie die Strömungsgeschwindigkeit, Trübung und der Geruch untersucht. Auf Grundlage dieser Untersuchungen konnte der Bach als “natürlich” eingestuft werden.

Das Untersuchen auf bestimmte abiotische Eigenschaften (unbelebte Einflüsse auf die Umwelt) mittels verschiedener Wasserproben wurde in der nächsten Station in Angriff genommen. Parameter wie Nitrat-, Phosphat- und Ammoniumkonzentration sowie der pH-Wert gaben Aufschluss über die Wasserqualität und wiesen darauf hin, dass das Gewässer weitestgehend unbelastet ist. Der sogenannte Saprobienindex wurde an der folgenden Station ermittelt. Dabei handelt es sich um das Spektrum der dort lebenden Tiere. Hierzu durften die Schülerinnen und Schüler eigenständig Tiere fangen, diese anschließend betrachten, deren Art bestimmen und schlussendlich wieder in ihren Lebensraum entlassen.
Entdeckt wurden neben Eintagsfliegen (Ephemeroptera) auch Schnecken und Würmer sowie vor allem Flusskrebse (Gammarus pulex).

Anthropogene Einflüsse wurden im Zuge der vierten Station am Beispiel des Springkrauts untersucht. Dabei handelt es sich um ein Neophyt, was bedeutet, dass die Pflanze nur durch menschliche Mitwirkung ein Gebiet erreicht hat und sich nun dort als nicht-einheimische Art verbreitet. Abgerundet wurde der Ausflug durch eine gemeinsame Besprechung im Plenum. An diesem Tag konnten die Schülerinnen und Schüler einen umfangreichen Einblick in das Leben im und um das Fließgewässer erhalten.

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