Zum wiederholten Male fand in der vergangenen Woche im Luisenpark in Mannheim die große Mathematik Veranstaltung „Explore Science“ für Schüler aus ganz Deutschland statt.
Zum wiederholten Male fand in der vergangenen Woche im Luisenpark in Mannheim die große Mathematik Veranstaltung „Explore Science“ für Schüler aus ganz Deutschland statt.
Verschiedene Wettbewerbe befassten sich mit physikalischen und mathematischen Problemen, die zu lösen waren. Eine der eher praktischen Aufgaben lautete: „Entwerft und baut eine Apparatur, mit deren Hilfe ein handelsüblicher Tennisball möglichst genau in ein vorgegebenes Ziel befördert werden kann.“
Es sollten dabei zwei verschiedene Ziele getroffen werden: dabei handelte es sich jeweils um eine Pyramide aus 10 Dosen. Diese Dosenpyramide wurde zweimal in unterschiedlicher Höhe und Entfernung zur Startlinie auf einer Plattform aufgebaut. Die Ziele befanden sich in einem Abstand von bis zu 10m von der Startlinie und in einer Höhe von bis zu 3m. Für den Abschussmechanismus des Tennisballs durften weder pyrotechnische noch sonstige explosive Vorrichtungen verwendet werden. Lediglich mechanische Abschussmechanismen waren zugelassen; ansonsten war die technische Realisierung freigestellt.
Das Grimmelshausen Gymnasium nahm mit zwei Teams teil. Die „Grimmels“ hatten im Rahmen des „Erfinder-Clubs“ eine leistungsfähige und hochpräzise Tennisball-Kanone entwickelt, und so erreichten die beiden Teams unter den 109 teilnehmenden Mannschaften die Plätze 6 und 11. Als Betreuer waren die Physiklehrer Burkhard Lamm und Ingo Luft zur Wettkampfarena im Luisenpark mitgefahren.
Selbstbewusster Kommentar der GGG-Teams zum Ausgang des Wettbewerbs: „Wir hatten mit Sicherheit die präzisesten und am besten durchgerechneten Wurfmaschinen mit gleichmäßiger Wurfleistung. Wo wir hinzielen, trifft der Ball auch auf. Zum Sieg gehört aber auch noch ein bisschen, Glück und da hatten die Gewinner des Wettbewerbs eben die Nase vorn.“
Foto: Die „Grimmels“ beim Justieren ihrer Präzisionskanone.
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