ABB-Großauheim: „Der Fuß ist weiter in der Tür“

Großauheim
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„Dank des Engagements der Belegschaft – entscheidend gestützt von der IG-Metall -  und mit getragen von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis in Großauheim, der ganzen Stadt und darüber hinaus, ist es gelungen, den Konzern dahin zu zwingen, seine Entscheidung zur totalen Standortschließung ab Mitte diesen Jahres aufzugeben,“ so die Bewertung der Hanauer SPD.

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Cornelia Gasche, Thomas Straub und der neue Fraktionsvorsitzende Maximillian Bieri, machen deutlich, dass dieser – nur mit härtestem Einsatz errungene – Teilerfolg, nur gemeinsam erreicht werden konnte. „Auch wenn es bitter ist, dass nur 70 von 500 Arbeitsplätze  bis Ende 2023 gesichert sind, ist es dennoch ein Erfolg, dass ein Sozialplan das Schicksal der betroffenen Beschäftigten und deren Familien ordentlich abfedert und darüber hinaus „der Fuß weiter in der Tür ist“.
Das sei ein strategischer Erfolg, der aber gleichzeitig auch eine große Herausforderung darstelle.  Straub, Gasche und Bieri danken OB Kaminsky und der städtischen Wirtschaftsförderung, dass sie gemeinsam mit dem Betriebsrat und der IG Metall die Herausforderung annehmen, für die Zukunft des Entwicklungs- und Produktionsstandortes Großauheim Konzepte zu entwickeln. Hitachi-ABB verfüge am Standort Großauheim über eine hohe Kompetenz ihrer Facharbeiter*nnen und Ingenieure. Gerade was Zukunftstechnologie anbelange. Es sei der eigentliche Skandal, dass die neue Konzernführung diesen Betrieb gekauft habe, um ihn dann einfach platt zu machen.

Vor allem die Kompetenz der Fachkräfte, aber auch der Blick auf neue zukunftsfähige Geschäftsfelder könne jetzt eine neue Chance für Großauheim sein. „Das ist der entscheidende ‚Fuß in der Tür‘,“ so Gasche, Straub und Bieri. Gefragt sei nun ein entschlossenes gemeinsames Handeln, um für den Erhalt des Entwicklungs- und Produktionsstandortes Hanau-Großauheim ein fundiertes Konzept zu entwickeln. „Wir sind sicher, dass Betriebsrat,  Belegschaft, IG-Metall und Stadt hierzu fundierte Konzepte entwickeln werden.“  Zu hoffen sei, so die Hanauer-SPD, dass die Hessische Landesregierung die Bedeutung einer solchen Zukunftsplanung verstehe und unterstütze.

Es dürfe nicht zugelassen werden, dass durch ausschließlich kapital- und gewinngesteuerte Interessen großer Konzerne, zukunftsfähige Standorte kaputt gemacht und Fach- und Ingenieurkompetenz vor die Tür gesetzt und  vernichtet werde. Das, was der Industriestandort Deutschland mehr denn je brauche, sei gerade in Zeiten des Fachkräftemangels eine Wertschätzung der erfahrenen aber gerade auch der jungen Fachkräfte. „Wir können es nicht zu lassen, diese zu frustrieren und am Ende ihre Abwanderung zu erleben.  Es ist das lokale Bündnis, das sich zusammentut, um eine Zukunft über 2023 hinaus, und für deutlich mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien zu entwickeln. „Dass dies möglich wurde und angenommen wird, ist ausschließlich der Arbeit der lokalen Akteure und dem Zusammenhalt in der Region zu verdanken! Wir stehen an eurer Seite,“ so die Hanauer SPD in einer ersten Bewertung des erzielten Verhandlungserfolges.

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