Signal an Krankenhauspersonal: Weihnachtsmarkt in Großauheim abgesagt

Großauheim
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In diesem Jahr findet in keinem Hanauer Stadtteil ein eigener Weihnachtsmarkt statt. Am Freitag (26.11.) hat die "Interessengemeinschaft Großauheimer Vereine & Verbände" (IGV) den für 12. Dezember geplanten Budenzauber auf dem Hans-Gruber-Platz abgesagt. Damit konzentriert sich das weihnachtliche Angebot in der Stadt auf den märchenhaften Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz, täglich zwischen 11 und 21 Uhr, und "Winter-Gold mit Künstlerweihnachtmarkt" im Fronhof am Schlossplatz an den verlängerten Adventswochenende donnerstags bis sonntags.

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Für diese beiden Märkte hat die Stadt frühzeitig besondere Gesundheitsschutzregeln festgelegt. "In unseren Stadtteilen werden die Weihnachtsmärkte im Wesentlichen von ehrenamtlichen Mitgliedern engagierter Vereine getragen – anders als auf dem Marktplatz oder etwa in Fulda, wo heute der nächste ‚große‘ Weihnachtsmarkt öffnet", so Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Auch die Adventsmärkte in Klein-Auheim und Alt-Kesselstadt, der Steinheimer Altstadtweihnachtsmarkt sowie die Weihnachtsmärkte am Obertor in Mittelbuchen und im Tümpelgarten sind abgesagt. "Dort sind Zugangs- und Hygienekontrollen sowie weiträumige Flächen, wie wir sie auf dem Marktplatz frühzeitig organisiert haben, nicht darstellbar. Die Vereinsverantwortlichen übernehmen daher mit den Absagen ihrer Märkte Verantwortung", zollt der OB Respekt. Die Großauheimer Interessengemeinschaft begründete ihre Absage unter anderem damit, dass trotz der Unterstützung der Stadt Hanau breite Laufwege nicht sicherzustellen wären, mal wolle durch die Kontaktreduktion das Krankenhauspersonal entlasten und Begegnungen für Familien und Freunde etwa in der Gastronomie sicherstellen. "Das ist gelebte Solidarität", lobt Kaminsky.

Sowohl für den Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz als auch auf dem Fronhof gelten besondere Gesundheitsschutzregeln. Für den Zugang gilt die 3G-Regel – geimpft, genesen oder Antigentest (ab 6 Jahren; für Schüler mit "Testheft") – auf dem Fronhof dürfen sich maximal 350 Menschen gleichzeitig aufhalten, auf dem Marktplatz 1500 Besucherinnen und Besucher. Im Gedränge ist es geboten, sich und andere mit einer Maske zu schützen. "Mit unseren Regeln in Hanau sind wir strenger, als es uns das Land Hessen vorgibt – und dienen damit den besonnenen Menschen, denen wir vergnügliche und sichere Stunden bescheren wollen."

"Weihnachtsmärkte sind erlaubt, gerade unter freiem Himmel und dem größeren Platzangebot ist das Ansteckungsrisiko auf dem Marktplatz sehr gering", so Kaminsky abschließend: "Beim Gesundheitsschutz in der Pandemie-Zeit müssen wir weiterhin zusammenhalten – das gilt auch für die Zuversicht, die wir gemeinsam gestalten."



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