Die Staubniederschlagsimmissionen im Nahbereich des Kraftwerks Staudinger in Hanau-Großauheim liegen deutlich unterhalb der Grenzwerte.
Die Staubniederschlagsimmissionen im Nahbereich des Kraftwerks Staudinger in Hanau-Großauheim liegen deutlich unterhalb der Grenzwerte.
Dies geht aus einer ersten Untersuchung des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie, Wiesbaden (HLUG) hervor, die vom Regierungspräsidium Darmstadt veranlasst wurde. Die Messungen begannen im Januar 2011 und sollen bis Dezember 2012 fortgeführt werden. Wie das Regierungspräsidium mitteilt, wurde das Sondermessprogramm aufgrund der Störungen im Kohlelager des Kraftwerks Staudinger im Juli 2010 aufgelegt. Dabei wurde das bestehende Messprogramm des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie im Umfeld des Kraftwerks Staudinger um fünf weitere Messstellen in Hanau-Großauheim erweitert. Es sollten mit den Messungen die Jahresmittelwerte des Staubniederschlages im nördlichen Einwirkungsbereich des Kohlelagers ermittelt werden.
Die Messergebnisse für das Jahr 2011 haben gezeigt, dass die zulässigen Immissionswerte für Staubniederschlag deutlich unterschritten werden. So lag der höchste gemessene Jahresmittelwert bei 73 mg/(m²·d). Zulässig sind nach den Vorgaben der TA Luft 350 mg/(m²·d). Somit wurde der Grenzwert um das ca. Fünffache unterschritten. Die jetzt durchgeführten Messungen bestätigen damit die bisherigen Erkenntnisse der Behörde. Die Details der Messungen sind über die RP-Homepage(www.rp-darmstadt. hessen.de – Pfad Umwelt/Verbraucher – Lärm/Luft/Strahlen – Luftreinhaltung) einsehbar.
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