„Viele Frauen in coolen MINT-Berufen“

Hanau
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Hanauer Soorptimistinnen initiierten kürzlich unter der Schirmherrschaft der Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck ein schulformübergreifendes MINT-Projekt für Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 und 6.

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Ziel des einwöchigen Projektes war es, das Interesse der Schülerinnen an den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik nachhaltig zu fördern. Vierundzwanzig begeisterte Schülerinnen, die von der Otto-Hahn-Schule, Lindenauschule, Eppsteinschule, Hohen Landesschule, Georg-Büchner-Schule in Erlensee, Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel und dem Schulzentrum Hessen-Homburg ausgewählt wurden, fanden sich in den naturwissenschaftlichen Räumen der Hohen Landesschule ein.

Die Jungforscherinnen beschäftigten sich mit spannenden physikalischen Experimenten zum Thema „Sehen“, welche Sascha Vogel und sein Physikerinnen-Team von Sciencebirds vorbereitet hatten. Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen von einer Virtual-Reality-Brille, die auch zur Therapie von Sehbeeinträchtigungen genutzt werden kann. Albrun Knof, Mathematikerinnen und Ingenieurinnen des Femtec-Alumnae e.V. begeisterten die Schülerinnen damit, dass Automobile auch mit Wasserstoff fahren können, sie LEGO-Roboter programmieren und ihren eigenen Lippenstift herstellen konnten. Katja Weirauch und Wissenschaftler der Universität Würzburg stellten den Schülerinnen berühmte Chemikerinnen und ihr Können vor und ließen die Jungforscherinnen an vorbereiteten chemischen Tüftelaufgaben arbeiten. Die Schülerinnen lernten auch, dass in der Wissenschaft ein Misserfolg für andere ein Zugewinn an Wissen bedeuten kann. Ulrich Brenner von der Schlossakademie Steinau hielt eine interaktive Vorlesung über Bienen, Wespen und Ameisen. Die Schülerinnen untersuchten eigenständig ihre mitgebrachten Wespennester und Bienenwaben, ehe sie die Insekten auf dem HOLA-Campus in freier Wildbahn beobachteten. Zum Abschluss der Woche erhielten die Schülerinnen unter Anleitung von Beate Löb einen Einblick in das Programmieren von Computern und wendeten selbst den binären Code an. Bei einer Abschlussveranstaltung präsentierten die Jungforscherinnen begeistert ihre Ergebnisse und bedankten sich bei den Soroptimistinnen des Clubs Hanau, der Kathinka-Platzhoff-Stiftung, der Hanauer Wirtschafts-förderung GmbH und der Gesellschaft für Wirtschaftskunde e. V.. Der Abschlusskommentar einer Schülerin „Ich habe aus dieser Woche mitgenommen, dass es auch viele Frauen in coolen MINT-Berufen gibt.“  zeigt deutlich, dass das Interesse für die MINT-Fächer bei den Jungforscherinnen geweckt wurde.

Sabine Schaetzke, Präsidentin von Soroptimist Internation Club Hanau, überreichte den Jungforscherinnen ihre „MINT-Diplome“ und kündigte an, dass das schulformübergreifende MINT-Projekt im nächsten Jahr fortgesetzt wird. Soroptimist International ist die weltweit größte Frauen-Service-Organisation, die sich nicht nur für die Menschenrechte, den weltweiten Frieden und internationale Verständigung, sondern auch für die Verbesserung der Lebensbedingungen für Frauen und Mädchen engagiert. Dazu gehört auch die nachhaltige Bildung von Mädchen.

Fotos: Jungforscherinnen mit „MINT-Diplomen“, Schülerinnen beim Experimentieren.

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