Die richtigen Argumente finden

Hanau
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Menschen, die gelernt haben, einander zuzuhören und die sich bei aller Kritik sachlich und fair mit Argumenten auseinandersetzen können: Der Schulwettbewerb „Jugend debattiert“, an dem auch die Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) regelmäßig teilnimmt, hat genau das zum Ziel.

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Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei über den eigenen Horizont hinauszublicken, stärken die kommunikativen Fähigkeiten, können eine politische Urteilsbildung finden, und fördern so neben der sprachlichen Bildung vor allem auch ihre Persönlichkeitsentwicklung.

Gute Debatten sind eine Voraussetzung lebendiger Demokratie und eines gelingenden Zusammenlebens in unserer vielfältigen Gesellschaft. Debattieren heißt unter anderem auch Stellung beziehen, Gründe nennen, Kritik vortragen – gegen- und miteinander. Man muss sich präzise ausdrücken können und einander zuhören. Debatten beantworten Fragen, wie sie sich überall stellen: in der Familie, im Beruf, in der Politik. Deshalb trainieren jedes Jahr mehr als 135 000 teilnehmende Schülerinnen und Schüler mit Jugend debattiert die gute Debatte.

So drehten sich die vorgegebenen Themen an der KRS um die Debatten, ob es das Schulfach „praktische Lebensführung“ geben solle, weiter ob man einen Hundeführerschein vorschreiben, oder ob Gastwirte auf Nachfrage kostenfrei ein Glas Wasser reichen sollen. Insgesamt acht Teilnehmer wurden aus den einzelnen Klassenwettbewerben dann für den Schulwettbewerb bestimmt. Gewonnen und damit für den Regionalwettbewerb qualifiziert sind Sascha Leonhardi aus der Klasse 10g, Annika Tetens (8b), Christian Grocholl (8b) und Laura Jekic (9a). Die Beurteilung der Diskussionsteilnehmer erfolgte durch erfahrene Oberstufenschüler. Nun können sich die Schulsieger im weiterführenden Regionalwettbewerb beweisen und dort weiterhin gute Argumente für und wider finden.

Foto: Gratulation an die Schulsieger des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ der KRS von KRS-Direktor Jürgen Scheuermann (rechts), den betreuenden Deutsch-Pädagogen Sabine Meyer (Zweite von links) und Christian Nabroth (links) an Laura Jekic, Christian Grocholl, Sascha Leonhardi und Annika Tetens (von rechts). Foto KRS

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