Zehn Berufe in zwei Wochen ausprobiert

Hanau
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Schüler/-innen der Klassen 8B und 8F der Hohen Landesschule haben an der TalenteWerkstatt der Gesellschaft für Wirtschaftskunde (GfW) teilgenommen. Jeden Tag durften die Teilnehmenden in ein anderes Berufsfeld hineinschnuppern.

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In der TalenteWerkstatt können die Achtklässler in den zwei Wochen ein sehr umfangreiches Bild verschiedener Berufe erhalten und praktische Erfahrungen sammeln. Sie können mit einem sehr hohen Praxisanteil Berufsfelder ausprobieren und kennenlernen. Im neunten Schuljahr wird somit die Wahl eines Schülerbetriebspraktikums optimiert.

„Wir wollen mit dieser TalenteWerkstatt dazu beitragen, dass der Übergang von Schule in Ausbildung, also der Berufswahlprozess unterstützt wird, somit Ausbildungsabbrüche, die immer noch zu viele sind, vermieden und dadurch die Fachkräftelücke vermindert werden kann“, erläutert Daniela Grund, Projektleiterin der TalenteWerkstatt die Ziele dieser aufwändigen Maßnahme. „Damit für die Schüler ein wirklichkeitsnahes und sicheres Arbeiten und Erproben möglich ist, sollen die Berufsfelder in anforderungsgerecht ausgestatteten Fachräumen und Werkstätten durchgeführt werden“, führt Grund weiter aus und bedankte sich in diesem Zusammenhang ganz herzlich bei den regionalen Förderern, wie der Pro Region Stiftung, der Peter Fuld Stiftung aus Frankfurt, der Bürgerstiftung Hanau, und den Firmen Ingenieur-Team-Sältzer aus Bruchköbel und Boxenstopp Lilienthal aus Hanau.

Nach einer zweitägigen Potentialanalyse durch die GfW im Frühjahr durchliefen 52 Schülerinnen und Schüler der Hola in sechs Gruppen die Berufsfelder Wirtschaft und Verwaltung, IT, Druck und Medien, Gesundheit, Erziehung und Soziales als auch in Berufe aus der Holz- und Metallbearbeitung, Elektrotechnik, Landwirtschaft und Ernährung. Dabei wurden sie von erfahrenen Ausbildern und Anleitern in die Anforderungen der verschiedenen Branchen eingeführt und bei der Arbeit an einem Projekt beobachtet, um die Stärken und Kompetenzen im jeweiligen Berufsfeld feststellen und dokumentieren zu können. Die Erstellung eines solchen ausführlichen Kompetenzprofils gibt es in keiner Berufsorientierungsmaßnahme der Region.

Der begleitende Lehrer Gerhard Bauer mit den Fächern Politik/Wirtschaft und Physik führte zur TalenteWerkstatt aus: “Eine sinnvolle Veranstaltung, die der Berufsorientierung für die Schüler dient. Auch bin ich davon überzeugt, dass die TW nicht nur für Realschüler und / oder Hauptschüler sinnvoll ist, sondern besonders auch für unsere Gymnasiasten. Die Vielseitigkeit ist absolut gegeben und dient der Sache. Meine Vorstellung über die TW war vorher eine völlig andere, nun aber bin ich überzeugt und anderer Meinung.“

Besonderer Dank gilt in diesem Durchlauf mit den Gymnasiasten auch der Ludwig-Geissler-Schule: „Seit vielen Jahren unterstützt uns die LGS tatkräftig bei der Umsetzung einzelner Fachbereiche innerhalb der TalenteWerkstatt.“ In diesem Durchlauf wurden Teile des Unterrichts der Fachbereiche Metall (CAM-CNC Fertigung/ Robotik) und Holz innerhalb des „gewerblich-technischen Kompetenzzentrums der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises“ mit in die Praxisfelder aufgenommen. Die technische Ausstattung dieser Lernwerkstätten ist für unseren Bildungsauftrag hervorragend geeignet. Wir freuen uns noch auf viele Jahre partnerschaftlicher Zusammenarbeit“, ergänzte GfW-Geschäftsführer Reinhold Maisch.

Beim feierlichen Abschluss der Veranstaltung präsentierten die Schüler ihren Eltern in Form von Power-Point-Präsentationen die durchgeführten Praxisfelder. Anschließend überreichten die Projektleiterin Grund und GfW-Geschäftsführer Reinhold Maisch den Teilnehmenden das Zertifikat/Kompetenzprofil, das die individuellen Stärken und Talente der Schüler ausführlich spiegelt und als Grundlage für den weiteren Berufs- und Studienwahlprozess dient.

Fazit der Schüler: ”Die TalenteWerkstatt ist ein nützlicher Ort für Jugendliche, da sie dort ihre Fähigkeiten entdecken und ihre Interessen erweitern können. Sie hilft ihnen, ihre Perspektiven näher einzugrenzen und auch zu erkennen, welche Berufsbereiche nicht zu ihnen passen.Mit der Teilnahme an der TalenteWerkstatt geht die Hola weiter in der Entwicklung ihres Berufsorientierungskonzeptes zur Umsetzung der Erfordernisse des neuen Erlasses zur Berufs- und Studienorientierung. Ab dem nächsten Schuljahr wird eine zweiwöchige Teilnahme aller achten Klassen an der Talente-Werkstatt der Gesellschaft für Wirtschaftskunde in Hanau ein fester Bestandteil der praxisnahen Berufsorientierung an der HOLA werden.

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