TheaterGruppe HOLA tut Gutes

Hanau
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Ein Jahr nach der Durchführung ihres letzten Theaterprojekts konnten Vertreter*innen der TheaterGruppe HOLA gemeinsam mit der Schulleitung und Spielleiter Andreas Kühnel vor dem altehrwürdigen Tor der Hohen Landesschule die Spendenschecks des 2019-Projekts an die Adressaten offiziell übergeben.

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Dies gleich in doppelter Hinsicht, denn das letzte Projekt konnte nicht nur, wie die Jahre zuvor, Spenden für das „Albert-Schweitzer-Kinderdorf“ in Höhe von 1.250,00 Euro sammeln, sondern man überreichte ebenso einen Spendenerlös in Höhe von 1.550,00 Euro für den „ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst“ in Hanau. Letzterer resultierte aus dem Verkauf der Eintrittskarten für Dürrenmatts „Die Panne“, welches die TheaterGruppe HOLA als Beitrag im Rahmen des 50jährigen Jubiläums des Comoedienhauses als zusätzliche Benefizveranstaltung, zu der mit dem Schweizer René Picard sogar einer der damaligen Schauspieler extra angereist war, aufgeführt hatte. „Die Panne“ feierte somit ein doppeltes Jubiläum, da sie 1979 unter dem Dichter Friedrich Dürrenmatt selbst dort uraufgeführt wurde. Eigentlich wollte man die Spendenerlöse bereits früher überreichen, allerdings machte hier Corona mehrfach einen Strich durch die Rechnung. Vielleicht war das auf der anderen Seite aber auch gut so, denn in der momentanen Situation kommt die Zuwendung wohl gerade recht.

„Die Corona-Krise hat auch die kulturellen Projekte innerhalb der Schule lahm gelegt“, so Andreas Kühnel, der Spielleiter der TheaterGruppe HOLA. Deswegen habe man dieses Jahr kein Theaterstück aufführen können. Für nächstes Jahr rechne er jedoch fest damit, dass die dann mittlerweile 42jährige Theatertradition an der Hohen Landesschule fortgesetzt werden könne, so Kühnel weiter.

Kulturell untätig sei man allerdings dennoch nicht gewesen, denn man habe auf Initiative einiger ehemaliger Holanerinnen und Holaner und in enger Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky den gemeinnützigen Verein „Theater der Vielfalt“ gegründet, der es sich zum Ziel macht, mittels Theaterveranstaltungen politisch, gesellschaftlich und interkulturell zu bilden. Weitere Informationen zum „Theater der Vielfalt“ folgen in den nächsten Wochen, denn dann nimmt dieses seine Arbeit auf.

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