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Ein Europa, das für Würde und Freiheit steht und somit Migranten, die ein friedliches und zukunftsfähiges Zuhause suchen, eine neue Heimat sein kann? Dieser Frage gingen nunmehr zwei Schülerinnen der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) nach mit ihrer Teilnahme am Wettbewerb „Meine Rede für Europa“. Bei diesem Wettbewerb, der vom überparteilichen Bildungsverein „EU-Kanton Rhein-Main e.V." alljährlich durchgeführt wird, haben die KRS-Schülerinnen Jana Hofmann und Karlotta Hohmann den stolzen zweiten und dritten Platz erreicht.

Jana Hofmann und Karlotta Hohmann besuchen den Grundkurs „Politik und Wirtschaft“, der von Sonja Göhler geleitet wird. Für den Wettbewerb mussten die beiden Schülerinnen eine Rede konzipieren mit dem Thema „Europa grenzenlos? – Wie soll die europäische Flüchtlingspolitik der Zukunft aussehen“. Mit ihren Reden, die im Kern eine gescheiterte EU-Flüchtlingspolitik aufzeigen, konnten die beiden Q2-Oberstufenschülerinnen die Jury überzeugen. Im Rahmen einer Preisverleihung, die Pandemie-bedingt online abgehalten werden musste, wurden die beiden Reden öffentlich vorgetragen. Per Grußbotschaft dabei war Hanaus Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck als Ehrengast. Mark Weinmeister, Staatssekretär für Europaangelegenheiten, schickte ebenfalls Grüße aus der Hessischen Staatskanzlei per Video.

Beginnend mit dem Flüchtlingsstrom 2015, dem die Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einem „Wir schaffen das“ begegnete, zeichnen Jana und Karlotta sehr in die Tiefe gehend den Weg einer von Abschottung geprägten Asylpolitik nach, die zu katastrophalen Zuständen an den Außengrenzen Europas führte. Beide Schülerinnen legen dabei die Finger zielgenau in die Wunden, die die EU-Bürger pünktlich zur Tagesschau frei Haus geliefert bekommen: Tragödien von gesunkenen Flüchtlingsbooten im Mittelmeer, menschenunwürdige Auffanglager wie das im griechischen Moria, meterhohe Stacheldrahtzäune, mit denen sich EU-Staaten abschotten.

„Europa hat seine Werte vergessen. Das humanitäre politische und gesellschaftliche Versagen stellt ein wahres Armutszeugnis für die EU dar“, findet Jana sehr deutliche Worte. Karlotta hat eine Vision für 2040: ein Europa mit offenen, kontrollierten Grenzen als Garant für mehr Gleichberechtigung, Menschlichkeit und Freiheit. Die „Idee“ eines Europas, das für Integration, Einheit und Freiheit steht, ist, so die beiden Rednerinnen, in den vergangenen fünf Jahren verloren gegangen. Nun gelte es, einen besseren Weg einzuschlagen, der in ein grenzenloses Europa mündet.

Die Preisverleihung kann auf https://www.facebook.com/eukanton angesehen werden.

Foto: Die beiden Rehbein-Schülerinnen Karlotta Hohmann und Jana Hofmann, hier zusammen mit der Fachbereichsleiterin Christine Zander (links) und der betreuenden Lehrerin Sonja Göhler (rechts), haben mit einem flammenden Plädoyer für ein grenzenloses Europa beim Wettbewerb „Meine Rede für Europa“ Platz zwei und drei erreicht. Foto: KRS

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