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Die schrecklichen Ereignisse des 19. Februars 2020, als ein rassistischer Attentäter neun Menschen in Hanau ermordete, bleiben den Schüler*innen und Lehrer*innen der Otto-Hahn-Schule in Erinnerung. Fassungslosigkeit und Entsetzen bleiben gleichermaßen.

Schüler*innen und Lehrer*innen gestalteten bereits in diesem Jahr im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten verschiedene Projekte, um nicht zu vergessen. „Wir dürfen nie vergessen…“. Mit diesen Worten richtete sich Serpil Unvar, die Mutter von Ferhat Unvar, der am 19. Februar 2020 sein Leben verlor, an die Gruppe Menschen, die bei einer kleinen feierlichen Zeremonie zusammengekommen war, um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Auf dem Gelände der Lindenauschule in Großauheim lud Herr Dr. Alig als Schulleiter der Lindenauschule neben Oberbürgermeister Klaus Kaminsky unter anderen auch den Ortsvorsteher Rainer Dunkel und Angela Kirchhoff, die kommissarische Schulleiterin der Otto-Hahn-Schule, ein. Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei von der Lehrkraft Cansu Tumay-Marangoz sowie Lena Stark, Jessica Pilz und Chiara Jung, die Schulsprecherinnen der Otto-Hahn-Schule.

Die Idee einen Baum zu pflanzen, der wachsen, gedeihen und Früchte tragen wird, stammt aus dem bundesweiten Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und dem Bundesprogramm „Demokratie leben“, aus dem Hanau Fördermittel für Konzepte zur Verwirklichung eines vielfältigen, gewaltfreien und demokratischen Miteinanders erhält. Oberbürgermeister Kaminsky erinnerte auch an die Ermordung des französischen Lehrers Samuel Paty und erinnerte in diesem Zusammenhang rassistischem Gedankengut entgegenzutreten und aktiv einen Beitrag für eine Gesellschaft ohne Rassismus zu leisten. Das tragische Ereignis des letzten Jahres kann nicht mehr ungeschehen gemacht werden. Aber es darf auch nicht wieder passieren - dafür setzt sich auch die Otto-Hahn-Schule weiterhin ein. Das vielfaltige Miteinander prägt den Schulalltag der Kesselstädter Schule und mit der Übernahme des Spatens und der geplanten Einpflanzung eines Baumes gilt es der demokratischen Ideen ein sichtbares Signal zu setzen. Als weiteres Zeichen soll noch bis zum Ende des Schuljahres eine Abstimmung über die Teilnahme der Otto–Hahn–Schule am Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erfolgen.

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