Projektarbeit eines katholischen Religionskurses

Hanau
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Zum Ende des vergangenen Schuljahrs wurde das Thema „katholische Soziallehre“ in den Blick des Religionsunterrichts von Juliane Carriero in ihrer ehemals 9. Klasse des gymnasialen Zweigs der Otto-Hahn-Schule genommen.

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Es erfolgte zunächst ein theoretischer Überblick darüber, welche Aufgaben und damit verbundenen Herausforderungen die Katholische Kirche hat. Im Verlauf der Einheit wurde den Jugendlichen im Unterricht schnell klar, dass die soziale Lehre nicht nur theoretisch auf dem Papier existiert. Ein erster Gedanke zur Planung eines sozialen Projektes wuchs heran, der den Titel tragen sollte: Wenn der Glaube lebendig wird. Zunächst wurde ein Treffen mit Pfarrer Andreas Weber, Dechant des Dekanats Hanau, in der benachbarten Kirche St. Elisabeth vereinbart. Dort kam es zu einem bereichernden Austausch über die soziale Aufgabe der Kirche, welche die katholische Soziallehre prägt. Im Gespräch zwischen Pfarrer Weber und dem Religionskurs entwickelte sich die Idee, Kontakt mit dem Wohnstift Hanau aufzunehmen, einer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, um eine Aktion für die Bewohner*innen zu planen. Daraufhin wurden im Unterricht von den Jugendlichen Plakate zu den Themen „Alt sein“, „Erinnerungen“, „Kindheit“ und „Allein sein“ gestaltet. Kurze Zeit später wurden im Garten des Wohnstifts die kreativen Arbeiten der Schüler*innen an die Fachkraft für Soziale Betreuung Katja Sommer und Einrichtungsleiter Stepan Hemberger übergeben.

Zu Beginn des aktuellen Schuljahrs besuchte der katholische Religionskurs (nun Jahrgangsstufe 10) erneut das Wohnstift, um sich dieses Mal mit den Bewohner*innen über ihre Arbeiten und weitere Fragen auszutauschen. Die Gesprächsrunde im Garten war nicht nur geprägt von Sonnenschein, sondern hauptsächlich von ergreifenden Erzählungen der Bewohner*innen über ihre Erlebnisse in der Schulzeit, ihre berufliche Ausbildung, die gemischten Gefühle vom Leben im Wohnstift und besonders vom Wert der eigenen Familie. Dieser emotionale Austausch war sicherlich der Höhepunkt des Projekts. Das Treffen hinterließ bei den Schüler*innen einen so starken Eindruck, dass beschlossen wurde, den Kontakt dringend aufrecht zu erhalten. Geplant ist, dass die Jugendlichen zur Adventszeit für die Bewohner*innen wieder kreativ werden, um ihnen zu zeigen, dass sie an sie denken und der Glaube lebendig ist.



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