Revolution von 1848 noch mal mit eigenen Augen erleben

Hanau
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Die Themen des Oberstufenunterrichts werden vom Kultusministerium festgelegt. Anfangs mag die strikte Vorgabe eines Lehrplans sehr redundant wirken, jedoch machten Schülerinnen und Schüler der Hohen Landesschule (HOLA) in Frankfurt andere Erfahrungen.

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Am 18. November begab sich nämlich der Q1-Leistungskurs Geschichte unter Leitung von Dr. André Griemert auf einen Rundgang nach Frankfurt am Main, um die Geschehnisse rund um die Revolution von 1848 an den damaligen Schauplätzen in der Umgebung des Römerbergs näher unter die Lupe zu nehmen.

Die Märzrevolution im Jahr 1848 ist eines der wichtigsten Ereignisse in der deutschen Geschichte. Sie kann als Ausgangspunkt der Gründung eines deutschen Staates beschrieben werden, da durch die Rebellion der Bevölkerung Forderungen der Gesellschaft zeitweise von den Fürsten in Form von neuen Verfassungen umgesetzt wurden. Am Ende stand eine ausgearbeitete Verfassung, deren Erstellung jedoch einer Menge Aufwand bedurfte, da die verschiedensten Interessen des Volkes durch insgesamt 649 Abgeordnete repräsentiert werden mussten.

Die Stadt bzw. der Ort, an dem dies geschah, war die Paulskirche in Frankfurt. Um die Arbeit der Nationalversammlung in den Jahren 1848/49 nicht nur aus Texten und Quellen nachzuvollziehen, konnten die zehn Schülerinnen und Schüler der HOLA auf ihrem Stadtrundgang in Frankfurt mit eigenen Augen die Paulskirche und die Wohnorte von Menschen unterschiedlichster politischer Richtung sehen und Geschichte so anschaulich erleben. Auch stadtgeschichtliche Phänomene wie z. B. der mit Hilfe seiner Verlobten Annette Stolze durchgeführte Gefängnisausbruch von Heinrich Eimer oder auch der Werdegang Phillip Völkers, der eine Falschmünzwerkstatt eröffnete, die jedoch schnell aufflog, sind spannende Erzählungen, die die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler erregten und ein buntes Bild der Jahre um die Revolution von 1848 zeichneten.

Der Oberstufenschüler Said Aydinli (Q1) kommentiert seine Erfahrungen nach der Exkursion mit den Worten: „Letztendlich sind wir durch diesen Ausflug zu der Erkenntnis gelangt, dass die Straßen Frankfurts nicht nur Wege sind, um von einem Ort zum anderen zu gelangen, sondern unglaublich viele Geschichten in sich tragen, die einen Menschen erstaunen lassen.“

Foto: Schülerinnen und Schüler des Geschichtsleistungskurses (Q1) der Hohen Landesschule beim Stadtrundgang in Frankfurt mit dem Stadtführer Alexander Ruhe (vorne links).



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