Yom HaShoa Gedenken in der jüdischen Gemeinde

Hanau
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Am 28.04.2022 versammelten sich in der Jüdischen Gemeinde in Hanau Schüler*innen der Otto-Hahn-Schule Hanau und geladene Gäste, um an die jüdischen Menschen, die 1942 aus Hanau deportiert und später systematisch ermordet wurden, zu gedenken.

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Die Veranstaltung moderierte Oliver Dainow, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Hanau, der die Gäste und Schüler*innen begrüßte und die Programmpunkte erläuterte. Die Schüler*innen der Otto wurden von ihrer Lehrerin Davina März sowie der kommissarischen Schulleiterin Angela Kirchhoff begleitet. Zeynep Sultani, Schülerin der Jahrgangsstufe 12, die bereits im letzten Jahr ein Praktikum in der Jüdischen Gemeinde absolvierte, übernahm die Organisation der Arbeitsgemeinschaft der Schüler*innen. Sie beschäftigten sich bereits in den Osterferien mit der Recherche zu den Opfern. Und begannen einigen der Namen, in Form von Biographien, ein Gesicht zu geben.

In der Synagoge eröffnete Rabbiner Schimon Großberg, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Hanau, das Gedenken mit einem Psalm. Oliver Dainow richtete das Wort und auch seinen Dank insbesondere an die Schüler*innen, die es nun als nächste Generation seien, das Erinnern zu gestalten. In einer Videobotschaft meldete sich auch Oberbürgermeister Klaus Kaminsky zu Wort und drückte seine Anteilnahme aus. Daran knüpfte das Verlesen der Namen an – die Erinnerung an die Shoah. Nachdem die Schüler*innen die Namen und Sterbeorte der jüdischen Menschen aus Hanau verlesen hatte, konnte im Stillen die Biographie der Familie Koref und von Manfred Hirschmann betrachtet werden. Nach dem Kerzenzünden, 6 Kerzen für den nationalsozialistischen Völkermord an 6 Millionen Menschen, sprach Rabbiner Großberg ein Klagegebet - das El Male Rachamim – und die Veranstaltung endete im stillen Gedenken.

In der Schule beschäftigen sich die Schüler*innen mit dem Nationalsozialismus, sie lernen jüdische Autor*innen kennen und erhalten Einblicke in das Judentum als eine der Weltreligionen. Alle waren sich einig, dass der Besuch in der Hanauer Synagoge und das Verlesen der Namen der ermordeten Hanauer Jüd*innen einen tieferen Blick auf die Ereignisse ermöglichte und anders berührte. Im späteren Austausch stellten die Schüler*innen fest, wie beeindruckt sie waren – auch von dem Gebet des Rabbiners. Die Schüler*innen der Otto-Hahn-Schule werden ihre Recherchearbeit fortsetzen und gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde weitere Biographien vervollständigen.


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