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Die Bienen wurden „feierlich“ begrüßt von den Schülerinnen und Schülern der AG Catering in passender Imkerkleidung, die das Projekt in der Anfangsphase im Rahmen des an der HOLA obligatorisch im Jg. 8 verankerten „Sozialen Engagements“ begleitet haben. Zusammen mit Ihrer Lehrerin Susanne Zelck haben sie die Bienenbox zusammengezimmert und den Standort mit Beerensträuchern vorbereitet, damit sich die sechsbeinigen Gäste auch wohlfühlen. Sie finden die Aktion richtig gut, da sie hier auch mal praktisch anpacken können.

Der große Moment war dann gekommen, als die Bienen von der Imkerin Alix Roosen in den neuen Stock einliefen. „Ein bisschen unheimlich ist es schon“, meinte eine Schülerin, „wenn plötzlich tausende von Bienen in einem Pulk frei herumkrabbeln, aber sehr beeindruckend, Gänsehautfeeling“. „Dieser Moment“, betont die Imkerin Alix Roosen, „ist für die Bienen sehr wichtig, da es dem natürlichen Verhalten der Biene nachempfunden ist, die in der Natur von sich aus Höhlen aufsucht. Die demeterzertifizierte Imkerin hat sich auf eine wesensnahe Bienenhaltung spezialisiert, bei der die Bienen z.B. auch auf einem Teil ihres eigenen Honigs überwintern, was sonst nicht üblich ist.

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Auch Hendrik Statz, Vorsitzender des Fördervereins „Freunde und Förderer der HOLA“, ließ sich den „beeindruckenden Einlauf“ der Bienen in ihre neue Behausung nicht entgehen. Die Schulgemeinschaft ist dem Förderverein sehr dankbar, hat er doch durch seine finanzielle Unterstützung das Projekt erst möglich gemacht. „Das Bienenprojekt ist Teil des Nachhaltigkeitskonzept, das an den Hanauer Schulen bislang einzigartig ist“, wie Susanne Zelck betont. Bereits vorhanden sind Angebote im Ganztag, wie der Koch-AG, der AG-Vielfalt oder der Catering-AG. Aber auch das Baumprojekt im Jahrgang 5, bei dem Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Baum auf dem HOLA-Campus pflanzen und pflegen sowie dessen Wachstum in einem Baumtagebuches, während ihrer Schulzeit an der HOLA, beobachten und dokumentieren. Für das Schuljahr 2022/23 ist ein Pilotprojekt im Profilunterricht „Natur und Technik“ geplant, bei dem die Unterrichtsinhalte (z.B. im Themenkomplex Ernährung) in der Schulküche und auf dem HOLA-Campus praktisch umgesetzt werden. „Wir wollen unseren tollen Außenbereich tiefer in den Schulalltag als Lernort einbauen und unter der Überschrift „Vielfalt für den HOLA-Campus“ die Schülerinnen und Schüler für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren.“, so die Leiterin des Fachbereichs III Swantje Stein-Hellmann, die das Bienen-Projekt auf den Weg gebracht hat. Die Bienen stellen hier einen wichtigen Meilenstein auf diesem Weg dar.

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Obstbäume und Sträucher werden von Schülerinnen und Schülern gepflanzt und gepflegt, um den Kreislauf zwischen der Bestäubungsleistung der Bienen bis hin zu der Frucht, die wir pflücken, zu verdeutlichen und hier eine höhere Wertschätzung für die Arbeit der Bienen, aber auch die Pflege und Betreuung der Pflanzen zu vermitteln. Ein weiteres Puzzleteil des Nachhaltigkeitskonzeptes ist das Birkenwäldchen, das aufgrund der hohen Trockenheit der letzten zwei Sommer gerodet werden musste. Dieser gerodete Bereich wird nun als Urwaldprojekt beobachtet, sodass die Schülerinnen und Schüler die natürliche Regenerationsfähigkeit der Natur ohne menschliches Eingreifen erfahren können. Dem schließt sich auch der Bau von Hochbeeten an, deren Ertrag in der Schulküche verarbeitet und z.B. durch ein gesundes Frühstück von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler durch die Catering-AG von der Schulgemeinschaft genossen werden kann.

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Der Umzug der fliegenden Untermieter kommt nun pünktlich zum Weltbienentag, der am 20.5.22 stattfindet. „Damit will die Schule ein Zeichen setzen für den Bienenschutz und die Umsetzung eines naturnahen, bienenfreundlichen Schulhofs“, betont der Schulleiter Martin Göbler. Betreut werden die Bienen in Zukunft von einem Kurs des Wahl-Unterrichts in Klasse 9 und 10 zusammen mit der erfahrenen Imkerin Alix Roosen und der Biologielehrerin Swantje Stein-Hellmann, die bereits an einer vorherigen Schule mit Schülerinnen und Schülern Bienen betreut hat. „Ein Bienenvolk ist ein interessantes Forschungsobjekt“, findet sie, „wir können so viel von und an den Bienen lernen“. Und wenn alles wie geplant klappt, wird im nächsten Frühsommer der erste HOLA-Honig gekostet.

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