Bundeskanzler ehrt Nachwuchs-Forscher der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau

Die Sieger des Bundeswettbewerbs von Jugend forscht – unter ihnen Maximilian Pfannkuch, Jaro Filip und Dominik Hein (Abiturienten der Ludwig-Geißler-Schule, Hanau).

Hanau
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Für einige Schülerinnen und Schüler aus Hessen war Dienstag, 6. September, ein Tag, von dem sie noch ihren Enkeln erzählen werden. Denn in Berlin ehrte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs "Jugend forscht". Im Bundeskanzleramt nahmen 56 Jungforscherinnen und Jungforscher teil. Sie alle waren Ende Mai 2022 beim Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb erfolgreich, das gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem FORSCHUNGSFORUM Schleswig-Holstein e. V. in Lübeck ausgerichtet wurde.

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Unter ihnen auch die drei mittlerweile ehemaligen Schüler Maximilian Pfannkuch, Jaro Filip und Dominik Hein von der Ludwig-Geißler-Schule, LGS, denn sie hatten in diesem Jahr ihr Abitur am beruflichen Gymnasium absolviert. Sie erhielten den Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit, die Entwicklung eines Luftreinigungssystems, das auf Basis von UV-LEDs funktioniert. Angeregt durch die Coronapandemie hatten die drei Jungforscher ein Gerät entwickelt, das die Raumluft mit dem Licht von LEDs desinfiziert.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung, an der auch Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger teilnahm, standen natürlich die Preisträgerinnen und Preisträger, die aus ganz Deutschland angereist waren. „Für die erfolgreichen Jungforscherinnen und Jungforscher des diesjährigen Bundesfinales ist das Treffen mit dem Bundeskanzler der Höhepunkt zum Abschluss der 57. Wettbewerbsrunde“, sagte Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Die Veranstaltung im Kanzleramt bedeutet jedes Jahr eine besondere Anerkennung der herausragenden Leistungen von Deutschlands besten Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr wieder in Präsenz im Kanzleramt zu Gast sein dürfen.“

Bundeskanzler Scholz betonte in seiner Rede, dass die Preisträgerinnen und Preisträger mit „Jugend forscht“ auf einem guten Weg seien. Damit dieser Weg so erfolgreich weitergehe und sie vielleicht sogar beruflich in die Wissenschaft und Forschung führe, brauche es gute Schulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen von Weltrang. „Gute Aussichten also für angehende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler! Deshalb möchte ich Sie ermutigen: Tragen Sie Ihre Begeisterung und das Interesse an Forschung und Wissenschaft weiter“, so der Bundeskanzler.

Der Hinweis des Bundeskanzlers, dass es guter Schulen bedarf, um auch Jugend forscht Siegerinnen und Sieger hervorzubringen, hört man in der Ludwig-Geißler-Schule gerne. Konnte sie doch vor einiger Zeit bereits die Kultusministerkonferenz davon überzeugen, dass sie ihre technischen Schwerpunktfächer auf hohem Niveau und auf Basis eines fundierten Unterrichts in Mathematik und Naturwissenschaften unter besonderer Berücksichtigung der Informatik interdisziplinär vermittelt. Dafür wurde die LGS als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet. Als MINT-Fächer bezeichnet man Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften und die Technikwissenschaften. Die überdurchschnittliche Ausstattung der LGS, insbesondere der Laborkomplex und die Werkstätten, überzeugten durch moderne Technik mit einem klaren pädagogischen Konzept. Ein weiterer Schwerpunkt des Antrags ist die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an technischen und naturwissenschaftlichen Wettbewerben und für die Lernenden eine Möglichkeit, eigene Projekte über das Curriculum hinaus zu realisieren. In Werkstätten und Labors wird projektorientiert gearbeitet und Eigeninitiative gefördert. Ich sehe es mit Freude, wenn junge Menschen sich für Technik begeistern, insbesondere wenn sie dies freiwillig und zum Wohle der Gemeinschaft tun“, freut sich Christof Glaser, Schulleiter der LGS, über die Ehrung des Bundeskanzlers und sieht die Schule in ihrer Ausrichtung bestätigt.

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Die Sieger des Bundeswettbewerbs von Jugend forscht – unter ihnen Maximilian Pfannkuch, Jaro Filip und Dominik Hein (Abiturienten der Ludwig-Geißler-Schule, Hanau).


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