Erster PiT-Durchlauf an der Otto-Hahn-Schule

Hanau
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PiT – das steht für Prävention im Team. Es geht um Gewaltprävention, für die Jugendliche durch ein Team aus Polizei, Jugendhilfe und Schule sensibilisiert werden sollen.

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Dieses gewaltfreie, opferzentrierte Programm der hessischen Landesregierung richtet sich an Jugendliche im siebten Jahrgang, um sie auf eine erfolgreiche Bewältigung von potentiellen Gefahrensituationen im Alltag vorzubereiten. Im November 2021 wurde an der Otto-Hahn-Schule in Hanau der Kooperationsvertrag mit dem Land Hessen unterschrieben und im Frühjahr konnte bereits eine Klasse der Otto den ersten Durchlauf absolvieren. Unter der Leitung der PiT-Koordinatorin der Otto-Hahn-Schule Gabriele Droese fanden fünf Projekttage über das Schuljahr verteilt statt.

23 Schüler*innen der Klasse 7Ha der Otto-Hahn-Europa-Gesamtschule nahmen mit ihrer Klassenlehrerin Annette Jurianz an den Tagen zu verschiedenen Themen teil. Heiko Loos von der Jugendhilfe in Hanau, Katja Uffelmann von der Stadtpolizei in Hanau und die Lehrerinnen Anni Scholz und Kerstin Müller von der OHS erarbeiteten mit der Klasse eigene Definitionen von Gewalt und betrachteten die Bedeutung der eigenen Gefühle in Gefahrensituationen. Konkrete „Räume der Gewalt“ wurden benannt. Die Jugendlichen übten in Rollenspielen, sich in einem Konflikt nicht in das Magnetfeld eines Täters ziehen zu lassen, sondern eine Gefahrensituation gelassen und zielstrebig zu verlassen. Sie probierten aus, eigene Grenzen zu setzen und auf sich aufmerksam zu machen. Überlegungen zu angemessenem Helferverhalten forderten die Lernenden heraus. Der Umgang mit persönlichen Daten im Internet wurde bedacht. Zudem erhielt die Klasse interessante Informationen aus dem beruflichen Alltag der Polizistin, die auch für Fragen zur Verfügung stand und Einblicke in Täterverhalten und polizeiliche Abläufe gab. Durch Rollenspiele und Aufgaben zur Bewusstwerdung der eigenen Möglichkeiten und Handlungsoptionen erlebten die 13- bis 15-Jährigen abwechslungsreiche Trainingstage, die sie in ihrem Klassenmiteinander stärkten und dazu beitragen sollen, das Schulklima zu verbessern und nicht zu Opfern von Gewalt zu werden. Am 12.12.2022 bekamen die Schüleri*innen die Urkunden zur erfolgreichen Teilnahme am PiT-Programm im Beisein der Leiterin der Hauptschule Marion Pfannmüller und der Schulleiterin Susan Stein überreicht. Ein Schüler berichtete:“Seit PiT habe ich keine Streitereien mehr!“.

Im laufenden Schuljahr sollen zwei weitere siebte Hauptschulklassen am PiT-Trainingsprogramm teilnehmen. Perspektivisch ist die Ausweitung auch auf den Realschul- und Gymnasialbereich vorgesehen. Die Ausbildung weiterer Teammitglieder an der OHS und in der Jugendhilfe läuft.

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