Im Herzen des Parlamentarismus

Hanau
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Auf Einladung der Hanauer Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert (CDU) und Lennard Oehl (SPD) begaben sich die beiden Leistungskurse Politik und Wirtschaft der Jahrgangsstufe 12 der Otto-Hahn-Schule kürzlich auf eine Studienfahrt nach Berlin.

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Begleitet wurden sie von ihren Lehrkräften Karina Reul und Matthias Zaper.

Die Gruppen besuchten den Deutschen Bundestag und wurden zunächst ausführlich über die Geschichte des Reichstagsgebäudes und die Arbeitsweise des Parlaments informiert. Sie erfuhren, dass der Deutsche Bundestag überwiegend ein sogenanntes Arbeitsparlament ist, bei dem die Hauptarbeit der Abgeordneten in den Fachausschüssen stattfindet. Die Debatten der Fachpolitiker*innen im Parlament dienen dazu, die Öffentlichkeit zu informieren und größtmögliche Transparenz herzustellen.

Im anschließenden Gespräch mit den einladenden Abgeordneten hatten die Schüler*innen Gelegenheit, Fragen zu aktuellen politischen Themen zu stellen. Der Besuch der gläsernen Kuppel des Reichstagsgebäudes bildete einen Höhepunkt der Reise und die Gruppen genossen die Aussicht über Berlin. Spätestens auf der Aussichtsplattform in der Spitze der von Sir Norman Foster konstruierten Kuppel wurde klar, warum das Reichstagsgebäude eines der meist besuchten Parlamentsgebäude der Welt ist. Ein Schüler brachte es auf den Punkt: „Dieses Gebäude ist schon mächtig und faszinierend.“ Im Anschluss des Besuchs im Reichstags besuchten die Schüler*innen die Dauerausstellung „Geschichte des Deutschen Parlamentarismus“ im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt. Diese interaktive Ausstellung ermöglicht den Besucher*innen unter anderem, auf original Sitzen des Bundestags in einem nachgebauten Mini-Plenarsaal Platz zu nehmen und sich einmal wie ein Abgeordneter zu fühlen.

Am nächsten Tag ging es in die Gedenkstätte Hohenschönhausen. Dieses ehemalige Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) wurde nach der Deutschen Wiedervereinigung in eine Gedenkstätte verwandelt, um – unter anderem durch Führungen mit Zeitzeugen – möglichst viele Menschen über die Gräueltaten der DDR-Diktatur aufzuklären. Beim Gang durch die Gefängniszellen und dem Blick in echte Stasi-Akten war die Stimmung beim einigen durchaus gedrückt, weil klar wurde, wie anfällig eine Gesellschaft für Unterdrückung und Diktatur sein kann.

Das Fazit der Schüler*innen fiel deutlich positiv aus: Das war eine informative Reise, die vor Ort Einblicke ermöglichte, die kein noch so gutes Lehrbuch kreieren kann.

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