Vom 8. bis 11. Juli 2024 erlebten über 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 der Hohen Landesschule Hanau (HOLA) eine Projektwoche der Extraklasse.
Unterstützt von koreanischen Schulabsolventen im Auslandsjahr stellten in Deutschland lebende Südkoreaner ihr Land vor.
Die Schüler wählten einen dreitägigen Workshop aus den Themenbereichen K-Pop und Tanz, Kochen und Basteln, Taekwondo sowie koreanische Sprache und Schrift aus. Sie lernten erste Wörter auf Koreanisch zu schreiben, Kimchi oder Melonenpunsch zuzubereiten, ein koreanisches Lied zu singen oder zur Musik von K-Pop-Gruppen wie BTS, Black Pink oder NewJeans zu tanzen.
Am vierten Tag präsentierten sie ihre Ergebnisse vor ihren Mitschülern, Eltern und Lehrkräften. Die Mensa der Schule konnte kaum alle interessierten Zuschauer fassen. Damit war das Korea-Fest einer der Höhepunkte der Projektwoche an der Hohen Landesschule, die wieder unter dem Motto „HOLA TUT GUT(ES)!“ stand.
Den Organisatoren vom deutsch-koreanischen Verein „Ich halte dich e.V.“ aus Offenbach war es wichtig, den Schülerinnen und Schülern Mut zu machen, etwas Neues zu lernen und „ins kalte Wasser zu springen“. Das tun nun auch fünf HOLA-Schüler, die Ende Juli für knapp zwei Wochen nach Südkorea reisen, um ihre Koreanisch-Kenntnisse auf einer der größten Sommerakademien für koreanische Kultur zu vertiefen, bei der fast 5000 koreainteressierte Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aus aller Welt im Kongresszentrum von Busan zusammenkommen.
Allzu wörtlich müssen sie das „Ins-kalte-Wasser Springen“ aber nicht nehmen, denn Ende Juli ist es in Südkorea aufgrund des Sommermonsuns sehr warm und das Wasser kommt oft von oben.
Die HOLA-Schülerinnen und Schüler lernten während der Projektwoche von den koreanischen Studierenden die richtigen Moves zu aktuellen K-Pop-Songs.