HSG Hanau mit letztem Aufgebot nach Bruchköbel

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Nach dem Derby ist vor dem Derby. Fünf Tage nach dem Sieg gegen den TV Gelnhausen muss die HSG Hanau am Freitagabend (20.15, Dreispitzhalle) bei der SG Bruchköbel antreten.

Wahrlich kein Spiel wie jedes andere. Schließlich liegen nur fünf Kilometer zwischen den beiden Städten. Kein Wunder, dass dieses Duell die Handball-Region in Atem hält.

Innerhalb weniger Minuten waren die 200 Tickets, die für Hanauer Fans im Vorverkauf bereit standen, ausverkauft. Wer jetzt noch dabei sein will, muss auf die Tageskasse setzen. Die Hanauer Straßenbahn AG stellt einen Sonderbus zur Verfügung, damit die Anhänger der Grimmstädter ihr Auto stehen lassen können. Und für die Spieler Yannik Woiwod und Marc Strohl ist dieses Duell ebenfalls mehr als nur ein Spiel. Woiwod wechselte vor Saisonbeginn von Bruchköbel nach Hanau. Strohl stammt aus Bruchköbel und hat hier mit dem Handballspielen begonnen.

Zusätzliche Brisanz erhält das Duell durch die Tatsache, dass Bruchköbel als Tabellenletzter unbedingt punkten muss, um im Kampf um den Klassenerhalt nicht allzu weit ins Hintertreffen zu geraten. Zu allem Überfluss haben sie vor dem Derby gegen Hanau auch noch den Trainer gewechselt und dürften bis in die Haarspitzen motiviert zu Werke gehen. Der glücklose Tomasz Jezewski musste seinen Stuhl räumen. Ihn ersetzt Tegaday Ramos-Nuez in der Funktion als Spielertrainer.

„Durch den Trainerwechsel wissen wir nicht, was auf uns zukommt“, sagt HSG-Coach Patrick Beer und spricht von einer „schweren Situation“. Zumal ihm nach dem Mittelhandbruch von Jannik Ruppert - zugezogen beim Spiel gegen Gelnhausen - nur noch acht Feldspieler aus dem Erstmannschaftskader zur Verfügung stehen. Weiterhin fehlen Yannick Ahouansou, Lucas Lorenz, Patrick Pareigis und Max Bergold.

Beer wird den Kader daher mit Spielern aus dem A-Jugend-Bundesligakader auffüllen. Ebenso dürften Andreas Neumann und Hannes Geist erneut reaktiviert werden. „Wir wollen uns aber nicht beklagen und das Derby natürlich gewinnen“, sagt Beer. Der Coach weiß, dass in einem solchen Spiel nicht allein der Kader den Ausschlag geben wird, sondern „Einsatz, Wille und Kampf“.

Diese Erfahrung musste man in der Vorsaison machen, als die Hanauer in Bruchköbel mit 24:32 unter die Räder kamen. Diese Schlappe möchte man natürlich gerne wiedergutmachen. Beer erwartet erneut einen „maximalen Kampf. Wir wissen, was auf uns zukommt und müssen kühlen Kopf behalten.“ Gleichwohl hofft er auf einen ähnlich fairen Verlauf wie in den Derbys zuvor gegen die HSG Nieder-Roden und den TV Gelnhausen.

Foto: HSG Hanau

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