HSG Hanau erwartet enorm starke Leipziger

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Jede Menge Bundesligaerfahrung und sogar internationale Klasse gastiert am Sonntag (17 Uhr) in der Main-Kinzig-Halle.

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Wenn die HSG Hanau am vierten Spieltag in der 3. Handball-Liga Mitte die Bundesligareserve des SC DHfK Leipzig empfängt, dann wartet ein ganz dicker Brocken auf das Team von Trainer Olli Schulz. „Das wird eine ganz schwere Aufgabe. Nicht nur wegen unserer dünnen Personaldecke, sondern vor allem wegen der enorm hohen Qualität des Gegners“, sagt HSG-Coach Schulz. Mit jeweils 4:2 Zählern blicken beide Teams auf einen ordentlichen Saisonstart zurück. Wie stark die Offensive der Gäste ist, zeigt die Tatsache, dass sie in den bisherigen drei Spielen 21 Tore mehr geworfen haben, als die Hanauer, die dafür aber in der Abwehr 16 weniger kassiert haben. Der prominenteste Name bei den Leipzigern dürfte zweifelsohne Raul Santos sein. Der Linksaußen hat bereits 20 Tore in der laufenden Spielrunde erzielt. Der 81-fache österreichische Nationalspieler (302 Tore) hat neben internationaler Erfahrung auch 133 Bundesligaspiele für den VfL Gummersbach und den THW Kiel bestritten.

Doch fast noch gefährlicher dürfte der Rückraum sein. Hier ballern der 2,05 Meter große Julius Meyer-Siebert, der ebenfalls bereits in der Bundesliga zum Einsatz kam, und Jugend-Nationalspieler Elias Gansau um die Wette. „Leipzig ist gut in die Saison gestartet und besitzt einen wahnsinnig starken Rückraum“, warnt Schulz nicht ohne Grund vor den Gästen. Doch die HSG Hanau wird den Leipzigern mit breiter Brust entgegentreten. Der spektakuläre Last-Minute-Sieg bei der TV Germania Großsachsen dürfte Sebastian Schermuly und Co. zusätzlich Rückenwind verleihen. „Es wird zwar sehr schwer, aber wir besitzen eine große Moral, das haben wir letzte Woche gezeigt“ sagt Schulz. „Wir sind zwar noch nicht bei einhundert Prozent, aber die Mannschaft macht Fortschritte. Ich bin stolz auf das Team, wie es aktuell mitzieht“.

Der Coach setzt auch auf den Blauen Block. „Ich hoffe, dass wir unsere Leidenschaft wieder auf das Publikum übertragen können. Und dass wir in den Phasen Unterstützung bekommen, in denen es nicht so läuft“, sagt Schulz. Der HSG-Trainer kann immerhin wieder auf Michael Hemmer zurückgreifen, der schon in der Vorwoche zu Kurzeinsätzen kam und auf Matthias Schwalbe. Hinter dem angeschlagenen Yaron Pillmann steht weiterhin ein Fragezeichen. Definitiv fehlen werden Jan-Eric Ritter, Daniel Wernig und Jannik Ruppert.

Foto: HSG Hanau

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