HSG Hanau überzeugt in der Crunchtime

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Die HSG Hanau gewinnt das vierte Spiel in Folge und bleibt mit 8:2 Punkten in der 3. Handball-Liga Mitte weiterhin Spitzenreiter HSG Bieberau-Modau (10:0) auf den Fersen.

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Vor circa 300 Zuschauern gewann das Team von Trainer Olli Schulz auswärts beim Northeimer HC mit 29:27 (17:14) und liegt nun punktgleich mit dem Tabellenzweiten SG Nußloch auf Rang drei. Das war ein verdienter Sieg. Wir haben Moral und Charakterstärke beweisen. Northeim hat uns sehr gefordert, die Halle war emotional aufgeladen. Daher möchte ich der gesamten Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen, dass sie sich mit einem Sieg belohnt hat“, sagte Hanaus Trainer Olli Schulz.

Die Gastgeber starteten nach der hohen Heim-Niederlage gegen Bieberau-Modau in der Vorwoche hoch engagiert, schließlich wollte man vor eigenem Publikum Wiedergutmachung betreiben. Folgerichtig machte Northeim über ihre starken Halbspieler Druck und ging mit 2:0 in Führung. Doch als Björn Christoffel nach acht Minuten beim 4:3 zum ersten Mal die Führung für die Hanauer erzielen konnte, begann sich das Pendel zugunsten der Grimmstädter zu neigen.

Bis zum Ende sollte die Führung nicht mehr wechseln, auch wenn es bis zum Schluss spannend blieb. Über die Spielstände 8:5 (14. Minute) und 12:7 (19.) baute die HSG Hanau ihren Vorsprung zwischenzeitlich schnell aus und führte zur Pause mit 17:14. Doch beruhigend war diese Führung keinesfalls. Im zweiten Durchgang dauerte es gerade einmal sechs Minuten, bis Tim Gerstmann mit seinem Treffer zum 19:18 die Gastgeber auf nur einen Treffer Rückstand heranbringen konnte. Das Schulz-Team antwortete prompt mit drei Treffern in Folge zum 22:18. Als Northeim auch noch eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen musste, verpassten Marc Strohl und Co. den Sack frühzeitig zuzumachen.

Und so kam es wie es kommen musste. Northeim rappelte sich noch einmal auf und warf ebenfalls drei Tore in Folge. Nach 42 Minuten stand es nur noch 22:21 für die Hanauer und in der 54. Minute glich Northeim gar zum 23:23 aus. Es war der Startschuss für eine dramatische Schlussphase in der die HSG Hanau allerdings ihren besten Handball abrufen konnte. „Hier haben wir sehr routiniert und nahezu fehlerfrei gespielt“, lobte Schulz seine Mannschaft. Durch den spektakulären Last-Second-Sieg in Großsachsen und dem spielerisch überzeugenden Auftritt gegen Leipzig habe die Mannschaft das nötige Selbstvertrauen an den Tag gelegt, so Schulz, um in Northeim in der Crunchtime keine Nerven zu zeigen. Erfolgreicher Werfer der Hanauer war einmal mehr Maximilian Bergold, dem insgesamt sieben Treffer gelangen. Michael Hemmer traf fünf Mal ins Schwarze und Michael Malik verwandelte alle vier Siebenmeter sicher. Überhaupt trugen sich insgesamt zehn Spieler der HSG Hanau in die Torschützenliste ein und unterstrichen so die große Qualität einer gut besetzten Bank, auch wenn nach wie vor mit Jan-Eric Ritter, Daniel Wernig und Jannik Ruppert drei Spieler gefehlt haben.

Mit dem Sieg hat sich die HSG Hanau ein erstes echtes Spitzenspiel am kommenden Wochenende erarbeitet. Dabei muss das Schulz-Team erneut auswärts antreten. Am Freitag (20 Uhr, Großsporthalle im Wesner) sind die Grimmstädter beim bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter HSG Bieberau-Modau zu Gast.

Foto: HSG Hanau

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