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Die HSG Hanau und ihre Fans dürfen sich in der 3. Handball Liga Mitte auf eine außergewöhnliche Saison freuen mit den gewohnten Derbys und jeder Menge neuer Teams. Das ergab die Klasseneinteilung durch den Deutschen Handballbund.

Auch ein Starttermin steht nun endlich fest. Losgehen soll es Anfang Oktober (03./04.10.2020). Gespielt wird im bewährten Modus mit vier Staffeln. Durch die coronabedingte Aufstockung treten 18 statt 16 Teams pro Gruppe an, somit hat jedes Team zwei Heimspiele mehr. Gewünscht sei – so der DHB auf seiner Homepage, „dass die Spiele mit Publikum stattfinden können, sofern dies die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie ermöglicht und entsprechende Hygienekonzepte vorliegen“.

Gleich elf Mannschaften werden in der kommenden Saison erstmals ihre Visitenkarte in der Main-Kinzig-Halle abgeben. Mit den Vereinen Longericher SC Köln (3. Platz in der vergangenen Saison), HSG Bergische Panther (8.), Leichlinger TV (12.), VfL Gummersbach II (13.) kommen erstmals vier Vereine aus der ehemals 3. Liga Nord-West in die Grimmstadt.

Dazu gesellt sich mit der HSG Krefeld der einzige Absteiger aus der 2. Liga hinzu. Krefeld hatte als Tabellenletzter wegen der aussichtslosen sportlichen Situation zunächst auf eine Lizenzeinreichung verzichtet. Die nachträgliche Einreichung der Lizenzunterlagen, 16 Tage später, wegen der verworrenen Situation durch die Corona-Pandemie, kam dann aber zu spät.

Mit den Klubs Tus 04 KL-Dansenbeg (3.) HG Saarlouis (7.), TV Hochdorf (13.), TSG Haßloch (11.) werden vier Teams aus dem Süden erstmals gegen Hanau um Drittligapunkte kämpfen. Mit dem SV 64 Zweibrücken (Aufsteiger Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) und TuS 82 Opladen (Aufsteiger Regionalliga Nordrhein) kommen zwei weitere neue Gesichter hinzu.

Komplettiert wird das Feld durch sechs alte Bekannte. Aus der alten Ligeneinteilung sind aus Sicht der HSG Hanau lediglich die Vereine HSC Bad Neustadt, HSG Dutenhhofen/Münchholzhausen, TV Kirchzell , HSG Rodgau Nieder-Roden, MSG Groß-Bieberau und TV Gelnhausen übriggeblieben. Besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass somit sämtliche Derbys auch in der kommenden wieder stattfinden werden.

Die beiden weitesten Auswärtsfahrten für die Fans sind die Reisen nach Saarlouis (220 Kilometer) und nach Krefeld (270 Kilometer). Zwei der vier Staffelsieger werden in die 2. Handball-Bundesliga aufsteigen, so dass der Hin- und Rückrunde eine Relegation folgen wird. Aus jeder Staffel werden die letzten vier Mannschaften absteigen.

Stimmen zum Ligaeinteilung

Reiner Kegelmann (Sportlicher Leiter HSG Hanau): „Das ist aus Sicht der HSG Hanau eine super Ligeneinteilung. Wir dürfen uns auf viele neue Teams freuen, müssen aber nicht so viele Reisekilometer zurücklegen. Dazu bleiben uns die Derbys erhalten. Das wird eine super interessante Saison.“

Sebastain Schermuly (Mannschaftskapitän): „Das ist eine sehr spannende Einteilung, die uns Gottseidank die emotional so wichtigen Derbys bewahrt hat und uns vor viele neue Aufgaben stellt. Durch die vielen neuen Teams hat unser Blauer Block die Möglichkeit, in weiteren Ecken Deutschlands Werbung für sich machen. Und für Traditionalisten erinnern die Gegner aus Rheinland-Pfalz/Saar an die gute alte Regionalliga Südwest.“

@Bild Moritz Göbel

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