Dabei wartet zum Auftakt auf die Grimmstädter gleich eine Herkules-Aufgabe. Das Team von Trainer Hannes Geist muss am Samstagabend (19 Uhr, Glockenspitzhalle) beim Aufstiegsfavoriten HSG Krefeld antreten. Aufgrund der Covid-19-Pandemie sind zwar keine Zuschauer zugelassen, doch die Fans können dieses sowie alle weiteren Aufstiegsspiele der HSG Hanau live im Internet unter www.sportdeutschland.tv für 4,50 Euro mitverfolgen. Dazu ergänzend gibt es den Liveticker des Deutschen Handballbundes (DHB), der über das Spielgeschehen informiert. Beide Quellen können auch über die Homepage www.hsghanau.de erreicht werden.

Während die HSG Hanau ohne Druck aufspielen kann, schließlich will man die Aufstiegsrunde vor allem dazu nutzen, um sich weiterzuentwickeln, ist für die Krefelder der Aufstieg das erklärte Ziel. Man will wieder dorthin, wo man bereits in der Saison 2019/20 gespielt hat. Die Hanauer dagegen freuen sich, dass es endlich wieder los geht und wollen in der Aufstiegsrunde so lange wie möglich im Rennen bleiben.

„Die Vorfreude innerhalb der Mannschaft ist natürlich extrem groß, dass wir endlich in den Wettkampf einsteigen können. Unser letztes Spiel war im Oktober des vergangenen Jahres. Seitdem haben wir an uns gearbeitet und sind gut vorbereitet. Wir wollen so lange wie möglich in Krefeld mitspielen und das Spiel bis zum Schluss offenhalten. Wir treffen dort aus meiner Sicht auf den Favoriten in unserer Vorrundengruppe. Krefeld hat sich nochmal verstärkt und mit Maik Pallach einen erfahrenen Mann für die Seitenlinie verpflichten können“, sagt Geist. Der Trainer der HSG Hanau geht davon aus, dass insbesondere auf die Abwehr der HSG Hanau jede Menge Arbeit zukommen wird. „Da müssen wir wach sein, aggressiv arbeiten und unsere Stärken ausspielen.“ Mit Emotionalität und Mentalität will die HSG Hanau den Ball schnell nach vorne tragen und versuchen, sogenannte einfache Tore zu erzielen und gleichzeitig den Gegner am eigenen Tempospiel hindern.

Besonderes Augenmerk sollte die HSG Hanau dabei auf den Rückraumschützen Marijan Basic haben. Der 34-jährige Kroate ist der älteste und erfahrenste Werfer im Kader der Gastgeber. Außerdem stechen der niederländische Nationalspieler Robin Schoenaker (kam von Sporting Pelt aus Belgien) und der über zwei Meter großen Kroaten Domagoj Srsen (kam vom Wilhelmshaver HV), der für Hannover-Burgdorf schon Bundesliga gespielt hat, hervor.

„Der Gegner ist Bundesliga erfahren, hat viele Spieler die bereits Erfahrung im Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga gesammelt haben und sogar teilweise auch in der 1. Bundesliga. Eine körperlich sehr robuste Truppe, die sehr spielintelligent agiert“, weiß Geist die Qualität und Erfahrung der Krefelder zu schätzen. Obwohl Krefeld als klarer Favorit in das Spiel geht, ist den Hanauern nicht bange. Schließlich ist man gut durch die Vorbereitung gekommen. Coach Geist kann bis auf den Langzeitverletzten Jan-Eric Ritter aus dem Vollen schöpfen und mit dem bestmöglichen zur Verfügung stehenden Aufgebot ins Rennen gehen.

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