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Die Hanauer haben sich teuer verkauft und kommen nach einem großen Rückstand sogar noch einmal heran. Schlussendlich müssen sich die Grimmstädter aber den heimstarken Gastgebern dann doch geschlagen geben. Am Ende trennen sich die beiden Mannschaften am vorletzten Spieltag der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga 39:30 (22:15).

Pfullingen gewinnt auch ihr drittes Heimspiel in Folge. Der Sieg beschert ihnen mit 6:4 Punkten den 2. Tabellenplatz der Gruppe B. Durch die Niederlage rutschen die Hanauer hingegen auf Platz 5 der Tabelle ab (5:5 Punkte). Nun wartet am Sonntag ein echtes Finale im Spiel gegen den TuS Dansenberg.

„Definitiv ein verdienter Sieg für Pfullingen. Wir haben gesehen, was passiert, wenn wir nicht alle über 60 Minuten ans Limit gehen. Wir machen Fehler, die wir vorher nicht gemacht haben, bekommen dann noch einen 1-7-Lauf, der uns letztlich das Genick bricht. Pfullingen hat das gut gemacht. Sie sind heimstark und hatten heute eine überragende Torhüterleistung. Wir wussten, was auf uns zukommt, weshalb es auch umso ärgerlicher ist, dass wir nicht über die gesamte Spielzeit unser Leistungspotenzial abrufen konnten, wie wir es die letzten Wochen gemacht haben“, sagte Hanaus Trainer Hannes Geist.

Von Beginn an zeigte Pfullingen, warum es bisher zu Hause noch kein Spiel verloren hat. Durch den starken Lukas Fischer, dem insgesamt acht Treffer gelangen, gingen sie mit 1:0 in Führung. Zwar glich Hanaus Jannik Ruppert prompt aus, doch einen Führungswechsel sahen die Fans, die das Spiel live am Bildschirm verfolgten, nicht mehr. Zu unkonzentriert ging man zu Werke. Überhaupt fehlte über die gesamte Distanz die Entschlossenheit, die die HSG bis dato in der Aufstiegsrunde so auszeichnet hatte. Nach acht Minuten führte Pfullingen bereits mit 6:2.  

Trainer Geist reagierte, nahm ein Team-Timeout und fand die passende Ansprache. Durch Yaron Pillmann kam die HSG in 13. Spielminute wieder auf zwei Tore heran und in der 17. Spielminute  sogar bis auf einen Treffer (10:9).

Viele technische Fehler und unkonzentrierte Abschlüsse erschwerten aber zunehmend das Hanauer Spiel. Pfullingen zog sein Spiel durch und baute in der 27. Spielminute mit 19:13 die Führung wieder aus. In die Halbzeit ging es schließlich mit einem Sieben-Tore-Vorsprung der stark aufspielenden Gastgeber (22:15).

Auch nach dem Seitenwechsel war das Spiel zunächst unverändert. Niklas Ruth baute die Führung seiner Pfullinger sogar auf acht Tore aus (40. Spielminute, 19:27). Den Gästen aus Hanau gelang es nicht, durch die gut stehende Pfullinger Deckung durchzukommen. Und wenn, stand dort ein herausragender Michael Villgrattner, der seiner Mannschaft einen sicheren Rückhalt gab und einen Ball nach dem anderen abwehren konnte.

Die HSG Hanau bewies aber große Moral und kämpfte sich stark zurück. Ruppert, mit sieben Treffern erfolgreichster Schütze der HSG, brachte sein Team in der 46. Minute bis auf zwei Tore zurück ins Spiel (26:28). Doch das Momentum blieb nur kurz auf Hanauer Seite. Die Schlussphase gehörte wieder den Hausherren, die nun uneinholbar davon marschierten.

Synchron mit der Schlusssirene gab es 7-Meter für Hanau und die Rote Karte für Lukas Fischer. Es trat der junge Niklas Schierling an. Der A-Jugendspieler, der Björn Christoffel vertrat und zum ersten Mal im Kader des Hanauer Drittligateams stand, verwandelte cool und besiegelte den Endstand. Die HSG verlor letztlich mit 30:39. Für Schierling war es sein erster Treffer im Drittliga-Kader.

Während der VfL Pfullingen dem Einzug in die Zwischenrunde einen großen Schritt näher gekommen ist, hat die HSG Hanau nun ein echtes Endspiel vor der Brust. Jetzt gilt zu regenerieren, um im letzten Vorrundenspiel am Sonntag in heimischer Halle gegen den TuS 04 Dansenberg (17 Uhr, Main-Kinzig-Halle) alles zu geben. Mit einem Sieg steht die HSG Hanau in der Zwischenrunde. Mitfiebern und verfolgen können die Fans das Spiel auf www.sportdeutschland.tv.de. Weitere Infos und alle News der HSG Hanau finden sich unter www.hsghanau.de.

Foto: HSG Hanau

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