Derby in Nieder-Roden: TV Gelnhausen startet in Wochen der Wahrheit

Foto: Roland Adrian

Handball
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Kann der TV Gelnhausen in der 3. Handball-Liga Süd-West noch einmal im Kampf um die beiden ersten Plätze eingreifen, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigen? Oder droht sogar ein Abrutschen auf Platz fünf? Dann wäre auch die Teilnahme an der Pokalrunde futsch und die Saison bereits im April zu Ende. Die Barbarossastädter stehen vor richtungsweisenden Wochen mit vier Spitzenspielen in Folge.

Den Auftakt macht das Derby am Samstag (19.30 Uhr, RODAUSTROM Sportarena) bei der HSG Rodgau Nieder-Roden. Sportdeutschland.tv überträgt wie immer live im Internet.

Nach der Niederlage gegen die HSG Hanau in der Vorwoche müssen die Rodgauer unbedingt gegen den TVG gewinnen, um die Chance auf die Teilnahme an der Pokalrunde zu wahren. Mit 19:15 Zählern rangiert das Team von Trainer Jan Redmann auf dem fünften Tabellenplatz. Der TV Gelnhausen liegt mit 23:9 Punkten auf Rang drei und hat obendrein noch ein Nachholspiel. Mit einem Sieg in Nieder-Roden kann sich der TVG ein kleines Polster auf Platz fünf herausspielen und wahrt gleichzeitig den Anschluss an die vorderen beiden Plätze. Dann würde in der Folgewoche mit dem nächsten Derby gegen Tabellenführer HSG Hanau ein echtes Spitzenspiel in der Hölle Süd bevorstehen.

Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Wie schwer es ist gegen die Rodgauer zu bestehen, haben die Rotweißen im Hinspiel gesehen, als man mit 23:29 den Kürzeren zog. „Wir haben noch eine offene Rechnung aus dem Hinspiel“, gibt TVG-Coach Matthias Geiger daher offen zu. „Wir haben damals zwar ganz ordentlich gespielt, aber trotzdem recht deutlich verloren. Das wollen wir jetzt natürlich besser machen.“

Mut macht Geiger dabei die Abwehrleistung aus dem zurückliegenden Spiel gegen die TuS 04 Dansenberg. Gegen das Topteam aus Kaiserslautern, kassierten Nils Bergau und Co. nur 23 Tore. „In Nieder-Roden werden wir eine kompakte Abwehr brauchen und da wollen wir an das Dansenberg-Spiel anknüpfen. Im Angriff müssen wir uns allerdings steigern“, sagt Geiger. Hier fordert der Trainer von seinen Spielern Bissigkeit und mehr Zug zum Tor. Zumal der Gegner ebenfalls jede Menge Qualität auf die Platte bringt. „Nieder-Roden ist eine sehr gut ausgebildete Mannschaft, die ebenfalls schnellen Handball spielen kann.“

Dabei kann der Coach auf die gleiche Mannschaft zurückgreifen wie in der Vorwoche. Mit anderen Worten: Jonathan Malolepszy und Philipp Schenk werden nach Trainingsrückstand wohl nicht in der Kader zurückkehren. Ebenso fehlen die Langzeitverletzten Michael Hemmer und Henrik Müller. Max Bechert ist nach langer Verletzungspause zwar wieder zurück und hat in der Vorwoche im Juniorenteam eine vielversprechende Leistung gezeigt, doch der Kreisläufer braucht noch etwas Zeit.

Für die Gastgeber geht es fast schon um alles, will man im Kampf um Platz vier noch ein Wörtchen mitreden. Vor allem wollen sich Keeper Marco Rhein und Co. für die Niederlage aus der Vorwoche gegen Hanau rehabilitieren. Entsprechend aggressiv dürfte der Gegner zu Werke gehen. „Dieses Derby wird der nächste große Prüfstein für unsere Jungs“, sagt Geiger.

Doch vor Herausforderungen ist seine junge Mannschaft bisher noch nie davongelaufen. Im Gegenteil. Man darf also gespannt sein, wie sich Liga top-Torjäger Yannik Mocken und seine Teamkollegen dieses Mal aus der Affäre ziehen. Und weitere Prüfsteine folgen mit den beiden Heimspielen gegen Tabellenführer Hanau (28.1.) und dem aktuelle Vierten TSG Haßloch (4.2.) sowie dem Spiel beim Zweiten TuS Ferndorf (11.2.).


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