DHB-Pokal im nächsten Jahr! Handball-Drittligist HSG Hanau kann sich freuen, denn die Spielgemeinschaft aus Steinheim und Kesselstadt geht in der kommenden Saison 2026/27 im DHB-Pokal an den Start. Gemeinsam mit 13 anderen Drittligisten hat sich die Mannschaft von Trainer Axel Spandau für den prestigeträchtigen Wettbewerb qualifiziert, der mit dem Finalturnier am 10. und 11. April 2027 in Köln seinen Höhepunkt findet.
Insbesondere mit ihrer starken Rückrunde in der 3. Liga Süd-West legte die HSG Hanau den Grundstein für ihre vierte Teilnahme am nationalen Pokalwettbewerb im deutschen Handball. Aus derselben Staffel sind Meister HG Saarlouis, Vizemeister TV Gelnhausen und der Longericher SC Köln als Tabellendritter ebenfalls qualifiziert.
Starke Rückrunde ebnet den Weg in den DHB-Pokal
Es war eine grandiose Rückrunde des Grimmstädter Teams um Cedric Schiefer, Benedikt Müller und Jan-Eric Kleemann, das mit 12 Siegen aus den 15 Spielen der Rückrunde bis auf den vierten Rang der Staffel Süd-West vorstieß. Zwar mussten die Hanauer am Ende dem Longericher SC Köln im Kampf um den dritten Tabellenrang, der zur direkten Teilnahme am Pokalwettbewerb berechtigt, den Vortritt lassen, doch freuen konnte sich die HSG am Ende dennoch.
Denn mit 44:16 Punkten und einem Torverhältnis von 939:875 hatte Hanau reichlich Punkte für die Quotienten-Regelung des Deutschen Handballbundes gesammelt, die unter allen verbleibenden Teams der Tabellenplätze vier bis sechs in den Staffeln der 3. Liga, vier Nachrückplätze für den DHB-Pokal garantiert.
„Die Qualifikation für den DHB-Pokal ist ein verdienter Lohn für die herausragende Entwicklung unserer Mannschaft in der Rückrunde. Das Team hat sich diesen Erfolg mit großem Einsatz, Konstanz und Leidenschaft erarbeitet“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Für unseren Verein, den Blauen Block und das gesamte Umfeld ist die erneute Teilnahme ein starkes Zeichen dafür, dass sich die HSG Hanau sportlich in der 3. Liga weiter etabliert hat. Wir freuen uns auf ein besonderes Pokalwochenende und wollen diese Bühne bestmöglich nutzen.“
Vierte Pokalteilnahme nach starkem Saisonfinish
Für die HSG Hanau ist es die vierte Teilnahme am DHB-Pokal in ihrer Vereinsgeschichte. Bereits in der Saison 2018/19 waren die Brüder-Grimm-Städter als Gastgeber des damaligen First-Four-Turniers mit dabei und mussten nach einer knappen Niederlage gegen die SG BBM Bietigheim die Segel streichen.
In der Spielzeit 2019/20 gelang den Südhessen ein echter Coup, denn im Erstrundenturnier warf die HSG im Hessenderby den Zweitligisten TV 05/07 Hüttenberg aus dem Wettbewerb, gegen den HC Erlangen war dann in der Folge leider Schluss. Auch nach der Meisterschaft 2022/23 im Südwesten war die HSG im DHB-Pokal mit von der Partie, man konnte sich aber in der 1. Runde nicht gegen Zweitligist ASV Hamm-Westfalen durchsetzen.
„Meine Mannschaft hat in der Rückrunde enorm viel investiert und sich die Teilnahme am DHB-Pokal redlich verdient. Gerade unsere Serie von 11 ungeschlagenen Spielen in Folge hat gezeigt, welches Potenzial in diesem Team steckt und wie geschlossen die Jungs auftreten“, sagt HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Jetzt freuen wir uns auf ein attraktives Los und wollen im Pokal zeigen, dass wir uns auch auf nationaler Bühne nicht verstecken müssen.“
Der DHB-Pokal-Wettbewerb beginnt am Wochenende vom 21. bis 23. August 2026, mit den Partien der ersten Runde, für die sich neben der HSG Hanau auch 13 weitere Drittligisten, die Teams der 2. Handball-Bundesliga sowie die Mannschaften der DAIKIN Handball-Bundesliga qualifiziert haben (abgesehen von den Plätzen 1-3 des Lidl Final4 2025/26).
Handball-Drittligist HSG Hanau kann mit seinen Fans feiern: Die Qualifikation für den DHB-Pokal ist geglückt. Quelle: HSG Hanau