Seit Dienstag, 17. Juli 2012, weilen die Handballer des TV 05/07 Hüttenberg im Trainingslager in Saarbücken, um den Grundstein für eine erfolgreiche Saison in der eingleisigen zweiten Handball-Bundesliga zu legen.
Seit Dienstag, 17. Juli 2012, weilen die Handballer des TV 05/07 Hüttenberg im Trainingslager in Saarbücken, um den Grundstein für eine erfolgreiche Saison in der eingleisigen zweiten Handball-Bundesliga zu legen.


Teambuilding, Kraft- und Ausdauereinheiten bilden hierbei den Schwerpunkt. Zum Abschluss des Trainingslagers trifft das Team von Trainer Heiko Karrer auf die Mannschaft der Drittligahandballer des SV 64 Zweibrücken. Aus dem Trainingslager berichten Daniel Wernig und Paul Kaletsch. „Die Ziele müssen erst noch formuliert werden – allerdings schwitzen, rennen, beißen und kratzen wir schon wie ganz Große“, beschreibt Neuzugang Daniel Wernig lächelnd den Start der Vorbereitungsphase und die ersten Eindrücke aus dem Trainingslager.
„Die Vorbereitung startete für uns bereits am 28. Juni. Mit intensiven Kraft-, Athletik- und Ausdauereinheiten wurde die Basis für das erste Trainingslager der Saisonvorbereitung gelegt. Am Dienstag, dem 17.07.12 ging es dann ins Trainingslager in die saarländische Landeshauptstadt. In Saarbrücken angekommen, stand nach dem Bezug der Zimmer die erste Trainingseinheit vor der Tür. Wer dabei an ein lockeres Fußballspielchen dachte lag ziemlich falsch!“

„Der traditionelle Eröffnungskick wurde durch eine intensive Einheit ZUMBA ersetzt. Tomasz Jezewski sah seine Mitspieler baff und erstaunt an: „ Was ist das?“ Nach den anfänglichen Koordinationsproblemen lernten „Tomek & Co.“ es schnell kennen: ZUMBA ist Tanz und Bewegung zu schneller Musik und das fast 45 Minuten Nonstop. Wir waren alle froh, als unsere ZUMBA-Premiere vorbei war, nur einer nicht! Der stärkste Mann Europas, Sven „Goldberg“ Pausch, kam aus dem Rausch, in den er sich hinein getanzt hatte, kaum noch heraus. Selbst die Trainerin attestierte ihm einiges an Talent!“
„Am zweiten Tag des Trainingslagers gab es was zu feiern. Trainer Heiko Karrer beging an diesem Tag sein Wiegenfest. Von dieser Seite nochmal „Alles Gute zum Geburtstag“ von dem gesamten Team. Aber auch an diesem Tag wurde hart trainiert: 1. Trainingseinheit: Pässe des Todes, 2. Trainingseinheit: Treppenlaufen des Todes,3. Trainingseinheit: Kraftzirkel á la Karrer. Ich glaube, er will uns wohl zu genauso starken Kasten bauen, wie er es selbst ist! Mehr wollen und dürfen wir nicht über das Training erzählen, denn Heiko sagt immer: „Das was wir hier machen, dürft ihr keinem erzählen!“, so Daniel Wernig über die ersten Tage des Trainingslagers seines neuen Teams. Der Tag wurde dann bei gemeinsamen Grillen (organisiert von Heiko Karrer) und alkoholfreien Getränken beendet, sodass die nächsten Tage locker in Angriff genommen werden können.
Tag 3 und die Hoffnung auf Ballspiele

Paul Kaletsch und seine Teamkameraden spürten bereits am dritten Tag die Strapazen der vergangenen Tage: „Der dritte Tag, Donnerstag, begann wie der vorherige auch um 8.15 Uhr, als wir unsere müden Knochen zum Frühstück schleiften. Die Augen noch halb zu, stärkten wir uns für die erste Trainingseinheit. Nach der Ankündigung, dass Training finde im Sand statt und noch dazu auf einem Beachvolleyballgelände, war die Hoffnung auf ein Beachvolleyballturniergroß. Denkste!“
Heiko hatte sich einige schöne Dinge ausgedacht. Anstelle von Schmetterbällen und Baggern gab es Sprint- und Sprungübungen in allen Varianten. Zum Abschluss der Einheit, gab es eine kleine Teambuildingaufgabe, bei der es galt eine Pyramide zu bilden. Hierbei galt der Dank vor allem der unteren Reihe, die einige Schmerzen ertragen musste. Dank der vielen Blasen an den Händen und des damit verbundenen immensen Tape-Verschleißes konnte die anschließende Mittagsruhe nicht zur Erholung genutzt werden. Um 14.30 Uhr begann die zweite Einheit des Tages. Diesmal zur Abwechslung und zur Freude mal mit einem Handball. Nach Aufwärmen sowie einer Einheit Basketball, war die Gier auf das Harz und den Ball groß. Wir teilten auf die Positionen auf und liefen erste Abläufe einer Auslösehandlung durch. Zuletzt flog sogar die Kugel mal wieder Richtung Gehäuse, sodass der Spaß auch nicht zu kurz kam. Nach ausgiebigem Auslaufen und Dehnen war die zweistündige Einheit leider zu Ende. Dann ging es wieder an das Wäsche waschen, welches nach 3-mal Training am Tag zur Gewohnheit wurde.“
„Für den Abend war Drachenbootfahren angekündigt. Mit unseren 3 Gefährten ging es nach Völklingen, wo uns die überaus motivierten Bernd, Lena und Jörg als „Coaches" empfingen. Nach anfänglicher Skepsis und hin und her Schaukeln des Bootes, lagen wir auf Kurs. Wir absolvierten eine 4 km Strecke, bei denen weder Muskulatur noch Gehör geschont wurde. Danke Jörg, Danke Bernd, Danke Lena!“
„Der Abend wurde dann in einem überragenden Steakhouse abgerundet. Für die jungen Buben, galt es allerdings noch auf den Geburtstag des Jüngsten zu warten. Alles Gute nochmal Mo! Müde, kaputt und voller Vorfreude, ging es dann in die Falle!
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de