Die 9. Auflage des f.a.n. Cup fand am vergangenen Wochenende in der Kleinostheimer Maingauhalle statt.
Die 9. Auflage des f.a.n. Cup fand am vergangenen Wochenende in der Kleinostheimer Maingauhalle statt.
Als Titelverteidiger waren die Mainfranken an den Start gegangen, mussten sich aber im Halbfinale am Samstag der Bundesliga-Konkurrenz aus Wetzlar mit 22:28-Toren geschlagen geben. Das kleine Finale gewannen die „Wällster“ mit 29:28-Toren gegen den Schweizer Club Pfadi Winterthur und belegten in der Endabrechnung Rang drei. Einen Tag nach dem Turnier zieht Trainer Peter David sein Fazit. „Wir haben beim f.a.n. Cup genau das auf der „Platte“ gezeigt, was zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung möglich ist. In den zurückliegenden Wochen haben wir den Fokus klar auf den Aufbau der Kondition bzw. Ausdauer gelegt. Am Spiel selbst haben wir noch nicht viel gemacht und die Mannschaft kann absolut noch nicht eingespielt sein“, erklärt der Slowake. „Wie von Anfang an geplant, haben wir uns bisher zu einem relativ geringen Teil mit den taktischen Aufgaben beschäftigt. Das wird sich in den kommenden Tagen ändern. Mir ist es persönlich auch lieber, wenn wir gegen Wetzlar während der Saison gewinnen und wichtige Punkte einfahren“, so David weiter.
Der A-Lizenz-Inhaber hatte schon vor dem Turnier zu Bedenken gegeben, dass seine Mannschaft mitten in der Vorbereitung steckt und jeder seiner Spieler die Möglichkeiten bekommen sollte, sich zu präsentieren. „Es ist für mich in keiner Weise überraschend gewesen, das vor allem die neuen Spieler in unseren Reihen noch Zeit brauchen, um sich auf dem Feld „blind“ mit dem Rest des Teams zu verstehen. Das gilt auch für unsere jungen Kräfte. Wir dürfen in dieser Phase die Erwartungen nicht zu hoch stecken“, warnt der 46-jährige Trainer der Mainfranken und fügt hinzu: „Wir haben sehr viel durchgewechselt und jeder hatte seine Chance bekommen. Das ist wichtig, denn ich möchte mir von jedem Einzelnen ein Bild machen und so auch das aktuelle Leistungslevel herausfiltern.“
Seit dem Auftakt am 12. Juli war der Kader gefordert und es wurde zweimal täglich im Kraftraum oder in der Halle trainiert. „Es gab keinen freien Tag und die Jungs trainieren seit Beginn an richtig hart. Heute dürfen alle zum ersten Mal ausspannen und ab morgen geht der Alltag wieder weiter“, weiß David zu berichten. Diese Woche wird die Mannschaft sich nun primär den spielerischen Elementen und der Taktik widmen. Von Einheit zu Einheit soll sich das Team weiter einspielen. „Wir werden uns nun - egal ob im Angriff oder in der Abwehr - auf unser Zusammenspiel konzentrieren. Das ist der nächste Stepp, den wir uns vorgenommen haben“, so der Trainer des Traditionsvereins.
Am Wochenende (03./04.08.) tritt der TVG beim „Nordpfälzer Wölfe Handball-Cup“ in Göllheim (Mainz) an. „Die kurze Fahrzeit ist für uns optimal und gibt uns weitere Möglichkeiten, um Spielzüge und die generelle Zusammenarbeit auf dem Feld zu verbessern bzw. verfeinern. In dieser Trainingswoche richten wir uns darauf aus und freuen uns auf das Turnier. Es ist für die Jungs immer eine gute Abwechslung von der alltäglichen Routine im Kraftraum oder in der Halle“, sagt Peter David. Neben dem einzigen bayerischen Erstligisten nehmen die Clubs aus Saarlouis, Bittenfeld und Altdorf teil.
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