SPD: Europa-Frühstück mit Willi Görlach

Nidderau
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Die Europa-Wahl im Mai sollte nicht nur mit Plakatwerbung vorbereitet werden, meinten die Nidderauer Sozialdemokraten.

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Darum luden sie zu einem Frühstück nach Ostheim ein und gewannen den früheren Hessischen Staatsminister und langjährigen Europa-Abgeordneten Willi Görlach (SPD) aus Butzbach als Redner.

Das Konzept des gemeinsamen Frühstücks verbunden mit politischen Informationen stieß denn auch auf mehr Interesse als die meisten klassischen Wahlveranstaltungen. SPD-Vorsitzender Holger Hammel konnte 60 Gäste begrüßen – darunter Besucher aus Schöneck, Wächtersbach und dem benachbarten Wetteraukreis – und freute sich über die musikalische Umrahmung durch die Geigerin Anette Wildenhues. Auch unser Landtagsabgeordneter Christoph Degen und Bürgermeister Gerhard Schultheiß zählten zu den Gästen.

Bei seinen Ausführungen freute sich Willi Görlach, auch Bernd Reuer zu sehen, ein politischer Weggefährte der Zeit als Heldenbergen noch zum Wetteraukreis zählte. Mit anschaulichen Beispielen skizzierte Willi Görlach den heutigen Zustand der Europäischen Union mit ihren Schwächen und ihren Stärken. Die berechtigte Kritik, dass sich die EU um zu viele unwichtige Dinge (wie den Krümmungsgrad von Gurken) und zuwenig wichtige kümmere, teile er. Zugleich würde gerade hier die Notwendigkeit deutlich, wichtige Fragen aus der nationalen Zuständigkeit in die europäische Zuständigkeit zu verlagern. Dies aber ginge nur mit der Weiterentwicklung der EU. „Statt der „Räterepublik“ mit der Zuständigkeit der nationalen Interessenvertretung in Wirtschafts-, Finanz- und anderen Räten, muss der föderative, demokratische Ausbau vorangetrieben werden.“ Ein guter Schritt sei bei der Wahl im Mai getan mit der Benennung von Spitzenkandidaten wie z.B. Martin Schulz für die europäischen Sozialdemokraten.

Auch aktuelle Bezüge wie das Freihandelsabkommen mit den USA oder die Rolle der EU im Konflikt zwischen Ukraine und Russland sparte Görlach in seiner kritischen Betrachtung nicht aus. Bei den selbsternannten Europakritikern, bemerkte Willi Görlach, lasse sich leicht feststellen, dass hier das Zündeln an nationalen Themen und Befindlichkeiten im Vordergrund stünde. Abschließend rief er die Besucher dazu auf, das EU-Parlament zu stärken, zur Wahl zu gehen und für Europa zu werben.

Danach schloss sich Gerhard Schultheiß der Werbung für die Teilnahme an der Europa-Wahl an mit dem Hinweis, dass unser Weg nach Europa immerhin sechs Jahrzehnte Frieden garantiert haben. Wenngleich die Kommunen auch von europäischen Vorschriften bisweilen behindert seien, gäbe es auch wichtige Förderprogramme und es bestehe mit dieser Wahl eine neue Chance behindernde Bürokratie abzubauen. Die EU ist nicht egal, auch nicht auf der kommunalen Ebene! Die Unterstützung unseres Kandidaten Udo Bullmann und von Martin Schulz, als kommender Kommissionspräsident ist das Ziel bei der Wahl im Mai!


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