Hausmusikabend mit Klasse an der Karl-Rehbein-Schule

Hanau
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Offenbar unbeeindruckt von den aktuell geführten Diskussionen um den G8-Stress kamen dieser Tage junge Instrumentalisten des traditionsreichen Hanauer Gymnasiums mit Schwerpunkt Musik zusammen, um in einem kleinen, aber feinen Vorspielabend ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen.

Gut vorbereitet und mit einem hohen Maß an Begeisterung gestalteten die jungen Künstler der Karl-Rehbein-Schule (KRS) ein etwa einstündiges Konzert, das die Herzen der anwesenden Zuhörer höher schlagen ließ und den zum Teil als Klavierbegleiter tätigen Musiklehrern höchstes Lob entlockte.

Festlich barock, kraftvoll und virtuos eröffnete Alexander Kuhne (8g) das kurzweilige Programm mit dem berühmten ersten Satz des Violinkonzertes in a-Moll von Antonio Vivaldi. Nachdem Josephine Öß (5g) das Publikum mit überaus zarten und intonationsreinen Tönen der alten englischen Volksweise „Greensleves“ auf ihrem Streichpsalter, einem höchst selten gespielten Saiteninstrument, verzaubert hatte, ging es zunächst barock weiter: die junge Geigerin Pauline Hoffmann (5g) zeigte mit der auswendig vorgetragenen Telemann-Fantasie Nr.7 eine hohe gestalterische und technische Begabung.

Marlene Jacobs (9h), die sich im Laufe des Abends auch als einfühlsame Klavierbegleiterin bewährte, leitete mit dem kontrastreichen „Zug der Zwerge“ des norwegischen Komponisten Edvard Grieg beindruckend in den romantischen Teil des Programms über. Erneut stellt sich Alexander Kuhne dem Publikum, diesmal mit dem für Violine bearbeiteten Lied „Ave Maria“ von Franz Schubert, das er mit der Expressivität und Innigkeit spielte, die Schuberts populäre Melodie verlangt. Eine nette Besonderheit des Abends stellte die junge, im Unterricht naturwissenschaftlich ambitionierte Referendarin Désirée Szelpal dar: Sie mischte sich als Pianistin mit zwei anspruchsvollen Werken von Frédéric Chopin (Etüde op.10/1 und Nocturne op.9/2) in den Reigen der musikalischen Darbietungen. Bevor Kasimir Sydow (Q-Phase), unlängst erster Preisträger beim 26. Willy-Bissing-Wettbewerb, den eindrucksvollen Konzertabend mit „Nachtstück und Ragtime“ aus der „Suite 1922“ des Hanauer Komponisten Paul Hindemith atmosphärisch und mit fulminanter Virtuosität beschloss, entlockte Serena Spiegel (9a), begleitet von Marlene Jacobs, mit der beliebten „Meditation“ von Jules Massenet ihrer Violine ein Höchstmaß an dynamischem Ausdruck und schönen klanglichen Nuancen.

Am Ende dieses genussreichen Hausmusikabends äußerte Oberstudienrätin Petra Weiß, stellvertretend für die Musikfachschaft der Karl-Rehbein-Schule, allen Mitwirkenden gegenüber ihre große Wertschätzung für die überdurchschnittlichen musikalischen Leistungen und betonte als Leiterin des Symphonieorchesters insbesondere ihre Freude über den erstklassigen Streichernachwuchs.

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