Am Sonntag, 21. Juli 2024, führt Kunsthistorikerin Susanna Rizzo, M.A. um 15 Uhr durch die aktuellen Ausstellungen im Goldschmiedehaus.
Der Eintritt inklusive einstündiger Führung kostet 7 € pro Person, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren kostet die Teilnahme 2 €. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Die Sonderausstellung „Elisabeth Holder. Vom Schmuck zur Kontextuellen Kunst“ zeigt das Werk der Düsseldorfer Künstlerin und emeritierten Professorin. Vom klassischen Schmuckmachen herkommend, stellte sie sich die grundsätzliche Frage, was Schmuck ist. Für Elisabeth Holder muss Schmuck unabhängig von menschlichen Körpern als Objekt funktionieren. Hierfür setzt sie ihre Werke in Szene und schafft ortsspezifische Interventionen, zum Beispiel an der Fassade des Goldschmiedehauses.
In der Studioausstellung "Begegnungen" treffen Arbeiten von vier Absolventinnen der Hochschule Düsseldorf aufeinander. Yiqing Cai, Eunok Cho, Beru Inou und Denise Reytan haben bei Elisabeth Holder studiert und sind danach ihre eigenen Wege gegangen. Im Rahmen der Ausstellung treffen sie zum ersten Mal aufeinander. Vor 50 Jahren begann das Goldschmiedehaus mit dem Aufbau einer eigenen Sammlung zu Schmuck und Gerät nach 1945. Als „personal choice“ der ehemaligen Museumsleiterin Dr. Christianne Weber-Stöber präsentiert die Ausstellung „Wahre Schätze“ einen Querschnitt durch die kostbare und avantgardistische Sammlung des Museums.
Im Foyer zeigt Hermine Weidmann, Celia Holtzer Stipendiatin 2023, unter dem Titel „SUNACCESSOIRE“ ihre Projektarbeit zu textilen Accessoires, die in Zukunft Sonnenenergie speichern und nutzbar machen können. Hierfür optimiert sie durch Faltungen die Oberflächenstruktur ihrer Objekte, die als Schmuck aber auch, wie im Fall einer ausfaltbaren Kapuze, als Sonnenschutz dienen können.
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