Am Sonntag, 10. November 2024, führt Kunsthistoriker Michael Sprenger, M.A., um 15:00 Uhr durch die aktuellen Ausstellungen im Goldschmiedehaus.
Der Eintritt inklusive einstündiger Führung kostet 7 € pro Person, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren kostet die Teilnahme 2 €. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Die Sonderausstellung „Alexander Blank. Kumpane“ ist dem 10. Hanauer Stadtgoldschmied gewidmet. Es ist seine erste große Einzelausstellung, in der das gesamte Werk des Münchener Künstlers gezeigt wird. Blanks Schwerpunkt liegt im Erzählerischen und im Entwickeln von Geschichten. Seine Arbeiten entführen in Fantasiewelten und Unbekanntes, sie zeigen Referenzen an Comics und Science-Fiction. Ebenso greift Alexander Blank Themen aus der Popkultur und Alltagswelt auf und verarbeitet Gesehenes sowie Erlebtes.
Die Sonderausstellung „Auftrag Kunst. Gestalten für die Kirche nach 1945“ versammelt eine repräsentative Auswahl kirchlicher Ausstattungsstücke. Seit Jahrhunderten gehören Kirchen zu den wichtigsten Auftraggebern der Gold- und Silberschmiedekunst. Die sakralen Objekte dienen zur Feier des Glaubens und zur größeren Ehre und Verherrlichung Gottes. Sie sind zweckgebunden, oft sind sie sogar speziell für den Ort entworfen, an dem sie genutzt werden. Die Ausstellung befragt neben dem Entstehungskontext der Objekte auch ihre Bedeutung für liturgische Handlungen.
Die Jubiläumsausstellung „30 Jahre Made in Hanau“ präsentiert die gestalterische Vielfalt der Hanauer Ateliergemeinschaft. Ihre Arbeiten zeigen nicht nur spannende Einzelpositionen, sie machen auch deutlich, wie fruchtbar der Austausch, die gegenseitige Inspiration und Beratung ist, um kreative Ideen zu entwickeln. Bei „Made in Hanau“ liegt der Fokus auf dem Fertigen von Unikaten und Kleinserien. In der Ausstellung lassen sich Neuinterpretationen von klassischen Schmuckformen genauso wie experimentelle Kunstwerke finden.
Im Foyer präsentiert der Celia Holtzer-Stipendiat Carl Kankowsky die Ergebnisse seines Stipendiums. Carl Kankowsky setzt sich gestalterisch mit der Beziehung zwischen Objekten der Tischkultur und dem bewussten Speisen und Trinken auseinander. Er fertigte Löffel und Teller, die sich in ihrer Abstraktion dem Gebrauch entziehen. Damit fragt Kankowsky nicht nur danach, wie sich das Kochen, die Kultur des Essens, Geschirr und Besteck gegenseitig bedingen. Er fragt auch nach der Bedeutung von vermeintlich praktischem oder unpraktischem Essgeschirr und dem bewussten Speisen.
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